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Wirtschaft
Liechtenstein|01.09.2017 (Aktualisiert am 01.09.17 14:46)

Wasserleitung in Eschen wird erneuert

ESCHEN - Die Wasserversorgung Liechtensteiner Unterland (WLU) erneuert einen grossen Teil der Wasserleitung vom Quellgebiet in die oberen Druckzonen von Eschen, Gamprin, Mauren und Schellenberg (Versorgungsgebiet über 480 m ü. M.) und investiert in die Versorgungssicherheit rund eine halbe Million Franken.

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ESCHEN - Die Wasserversorgung Liechtensteiner Unterland (WLU) erneuert einen grossen Teil der Wasserleitung vom Quellgebiet in die oberen Druckzonen von Eschen, Gamprin, Mauren und Schellenberg (Versorgungsgebiet über 480 m ü. M.) und investiert in die Versorgungssicherheit rund eine halbe Million Franken.

Die neue Leitungsführung verläuft gemäss einer Mitteilung der WLU von der Britschenstrasse bis zur Güdigengasse/Talstrasse in Eschen. Die Ausführung der 800 Meter langen Transportleitung aus Kunststoffrohr mit 200 Millimeter Durchmesser sollte gemäss Unternehmervariante mittels Rohrvortrieb an einem Stück realisiert werden. Bei dieser Variante wäre lediglich eine Startgrube im Bereich der Britschenstrasse und eine Zielgrube im Bereich der Güdigengasse/Talstrasse erforderlich gewesen. Der Rest hätte unterirdisch in bis zu 60 Metern Tiefe im sogenannten grabenlosen Verfahren erfolgen sollen.

Die aufgefundene Geologie war jedoch äusserst heterogen und fordernd, sodass bei mehrmaligen Versuchen die Pilotbohrung maximal eine Länge von 370 Metern erreichte, wie die WLU weiter mitteilte. Der Bohrkopf hätte nicht weiter vorgetrieben werden können und musste jedes Mal aufgrund von Abnutzung zurückgezogen und repariert werden.

Nun wird die Bohrung in drei Teilstrecken in Tiefen von bis zu 15 Metern ausgeführt. Dadurch seien zwei zusätzliche Start- beziehungsweise Zielgruben am Kohlplatz und der Goldene-Boos-Gasse erforderlich. Als Folge dieser Entscheidung hätte die aufwändig installierte, sehr grosse Bohranlage abgebaut werden müssen. Die Arbeiten würden nun mit einer viel kleineren, flexibleren Anlage ausgeführt.

Inbetriebnahme noch 2017

Ab Donnerstag, 31. August beginnen die Bohrarbeiten erneut. Ende November 2017 sollen die Leitungsabschnitte fertig gebohrt sein, sodass die Zusammenschlüsse erfolgen können. Die Inbetriebnahme der Leitung soll noch 2017 erfolgen. Die Bauherrschaft sei weiterhin bemüht, die Bauarbeiten ohne grössere Behinderungen für die Anstösser und den Verkehr auszuführen.

(red/pd)

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