Peter Marxer starb am Montag. (Foto: MZ)
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Liechtenstein|30.05.2016 (Aktualisiert am 30.05.16 11:27)

Peter Marxer im Alter von 83 Jahren verstorben

VADUZ - Der Ehrenpräsident der Fortschrittlichen Bürgerpartei, Peter Marxer, ist am frühen Montagmorgen verstorben. Das FBP-Präsidium nimmt den Hinschied des verdienten Politikers mit grosser Trauer zur Kenntnis und spricht seiner Frau, seinen Kindern sowie den weiteren Angehörigen der Familie das tief empfundene Beileid aus. 

Peter Marxer starb am Montag. (Foto: MZ)

VADUZ - Der Ehrenpräsident der Fortschrittlichen Bürgerpartei, Peter Marxer, ist am frühen Montagmorgen verstorben. Das FBP-Präsidium nimmt den Hinschied des verdienten Politikers mit grosser Trauer zur Kenntnis und spricht seiner Frau, seinen Kindern sowie den weiteren Angehörigen der Familie das tief empfundene Beileid aus. 

Das Leben von Peter Marxer war erfüllt von einem hohen Engagement für unser Land, für die Politik der Fortschrittlichen Bürgerpartei und für sein Unternehmen, das er aus bescheidenen Anfängen zur grössten Anwaltskanzlei in Liechtenstein machte. Wenige Politiker in unserem Land haben während so langer Zeit wie er verschiedene Funktionen ausgeübt. Peter Marxer war viele Jahre Präsident der Fortschrittlichen Bürgerpartei, der mit unermüdlichem Einsatz für die beste Lösung für das Land, die Bevölkerung und die Wirtschaft kämpfte. Die FBP hat ihm aufgrund seiner grossen Verdienste für die Partei die Ehrenpräsidentschaft verliehen, die ihn auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik weiterhin an die Partei band.

 

Die Politik begleitete ihn als aufmerksamen Beobachter und kritischen Betrachter, nachdem er sich aus den politischen Ämtern zurückgezogen hatte. Seine vornehme Distanz zur Alltagspolitik, die er viele Jahre entscheidend geprägt hatte, machte ihn zu einem interessanten Gesprächspartner, der aus reichhaltigen Quellen der Vergangenheit schöpfen konnte, um die Herausforderungen der Gegenwart einordnen zu können. Die Bürgerpartei ist ihm für viele fundierte Anregungen, aber auch für Mahnungen vor nicht ausreichend diskutierten und nicht breit abgestützten Entscheidungen zu grossem Dank verpflichtet.

 

Peter Marxer entstammte einem politischen Haus. Sein Vater Ludwig Marxer war Parteipräsident der Fortschrittlichen Bürgerpartei, gehörte der Regierung an und redigierte Ende der 1920er-Jahre das Liechtensteiner Volksblatt. Seine Mutter Franziska Marxer, geb. Peer, war die Tochter von Josef Peer, der 1920 von Fürst Johannes II. zum Landesverweser – dem liechtensteinischen Regierungschef – berufen wurde. Vorher bekleidete Josef Peer das Amt des Bürgermeisters von Feldkirch, gehörte dem Vorarlberger Landtag an und wurde vom österreichischen Kaiser zum stellvertretenden Landeshauptmann ernannt. Vor diesem familiären Hintergrund ist Peter Marxer gleichsam mit der Politik aufgewachsen. Ebenso wurde er schon früh vertraut mit der Anwaltskanzlei seines Vaters, der über ausländische Kunden viele internationale Kontakte aufbaute und pflegte.

 

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Dienstag (31.5.2016).

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(hf/pd)

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