Politik
Liechtenstein|04.03.2016 (Aktualisiert am 04.03.16 16:02)

Ist der «Familienname» heutzutage überholt?

VADUZ - Die Revision des Namensrechts, um eingetragene Partner Eheleuten gleichzustellen, wurde im Landtag positiv aufgenommen. Diskussionen gab es allerdings, da in der Vorlage der «Familienname» weiterhin nur Ehepartnern vorbehalten ist.

Dass mit der Vorlage aber eine Gleichstellung zwischen Ehegatten und eingetragenen Partnern hergestellt wird, bezweifelten einige Abgeordnete. «So sollen eingetragene Paare kein Recht auf einen ‹Familienname› erhalten. Der gemeinsame Name soll eben schlichtweg als ‹Name› bezeichnet werden», merkte FL-Fraktionssprecherin Helen Konzett Bargetze an. Dies sei eine Diskriminierung. Sollte die Regierung hier keine Änderung vornehmen, würde die Freie Liste einen entsprechenden Antrag in zweiter Lesung stellen. Die FBP-Fraktionssprecherin Christine Wohlwend bemängelte ebenfalls die Begriffswahl. «Wenn wir wirklich Gleichstellung wollen, müssen wir das jetzt mit dem Namensrecht tun. Ich würde einen entsprechenden Antrag unterstützen, für mich ist die Zeit reif.»

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Samstag (5.3.2016).

(df)

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