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Verwaltungsratspräsident Alexander Ospelt, Nadja Risse, Präsidentin der Arbeitnehmervertretung der Herbert Ospelt Anstalt, Martina Haas vom LANV und HR-Leiter Gerry Garnitschnig. (Fotos: Paul Trummer)
Wirtschaft
Liechtenstein|15.10.2019 (Aktualisiert am 04.11.19 13:03)

Herbert Ospelt Anstalt erhält Zertifikat für Lohngleichheit

BENDERN/SARGANS - Auf den Impuls des Liechtensteinischen Arbeitnehmerinnenverbands (LANV) hin liess die Ospelt Gruppe durch eine externe Fachstelle prüfen, inwiefern an den Unternehmensstandorten in Bendern und Sargans Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern herrscht. Das Ergebnis: Bis auf wenige Abweichungen gibt es in der Ospelt Gruppe demnach keine Lohndiskriminierung zwischen Frauen und Männern. Wo nötig, seien Anpassungen gemacht worden.

Verwaltungsratspräsident Alexander Ospelt, Nadja Risse, Präsidentin der Arbeitnehmervertretung der Herbert Ospelt Anstalt, Martina Haas vom LANV und HR-Leiter Gerry Garnitschnig. (Fotos: Paul Trummer)

BENDERN/SARGANS - Auf den Impuls des Liechtensteinischen Arbeitnehmerinnenverbands (LANV) hin liess die Ospelt Gruppe durch eine externe Fachstelle prüfen, inwiefern an den Unternehmensstandorten in Bendern und Sargans Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern herrscht. Das Ergebnis: Bis auf wenige Abweichungen gibt es in der Ospelt Gruppe demnach keine Lohndiskriminierung zwischen Frauen und Männern. Wo nötig, seien Anpassungen gemacht worden.

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Der LANV schrieb im Dezember 2017 alle Mitgliedsunternehmen der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer sowie des Bankenverbandes an und bat darum, eine Standortbestimmung der Lohnpolitik vorzunehmen. Neben der Neutrik AG und der Hilti AG zeigte sich auch die Herbert Ospelt Anstalt offen für das Anliegen.

Am Dienstag informierten der LANV sowie Vertreter der Ospelt Gruppe in einer gemeinsamen Medienkonferenz, dass die Herbert Ospelt Anstalt die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau einhält. Das externe Beratungsunternehmen Landolt & Mächler Consultants prüfte die Standorte in Bendern und Sargans und kam zu einem positiven Bescheid, der mit einem entsprechenden Zertifikat bestätigt wurde.

Wenige Abweichungen seien korrigiert worden

Die Untersuchung habe wenige Abweichungen ausserhalb der Toleranz gezeigt, die aber sofort korrigiert wurden, so der HR-Leiter Gerry Garnitschnig.

Alexander Ospelt freut sich über das Zertifikat.

Bei 18 Personen - 13 Frauen und 5 Männern - wurden Anpassungen vorgenommen. Vor allem bei langjährigen Mitarbeitern, die mehr als zehn Jahre im Unternehmen arbeiten, habe es Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern gegeben. Dagegen hätten Frauen in der Verwaltung tendenziell mehr verdient als ihre männlichen Kollegen, in der Produktion gibt es kaum Unterschiede. Bemängelt wurde von Landolt & Mächner zudem, dass wenig Frauen in Kaderspositionen vertreten seien. "Hier würden wir uns ebenfalls mehr Frauen wünschen", erklärte Garnitschnig. Es sei allerdings relativ schwer, in den technischen Bereichen oder bei den Metzgern Frauen zu finden. Auch das Thema Eurolöhne sei berücksichtigt worden, aber keine Lohnungleichheit festgestellt worden.

Ergebnis als Momentaufnahme

Eine solche Untersuchung sei jedoch nur eine Momentaufnahme sei, so der HR-Verantwortliche weiter. Bereits in drei Jahren fände eine Re-Zertifizierung statt.

(df)

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