Spendentag für internationale Coronahilfe (Symbolfoto: SSI)
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Liechtenstein|17.07.2021 (Aktualisiert am 12.08.21 16:55)

Liechtenstein zeigt sich solidarisch

SCHAAN - Besonders in armen Ländern hat die Coronandemie zu mehr Armut und Hunger geführt. Um dringend notwendige Hilfe zu leisten, führt das Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit am 19. August gemeinsam mit den liechtensteinischen Medien einen Spendentag durch.

Spendentag für internationale Coronahilfe (Symbolfoto: SSI)

SCHAAN - Besonders in armen Ländern hat die Coronandemie zu mehr Armut und Hunger geführt. Um dringend notwendige Hilfe zu leisten, führt das Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit am 19. August gemeinsam mit den liechtensteinischen Medien einen Spendentag durch.

Im vergangenen Jahr hat sich das Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit in Liechtenstein mit einer Petition an den Landtag gewandt und um eine Aufstockung der humanitären Hilfe für die ärmsten Länder der Welt gebeten. Die Mehrheit der Abgeordneten befürwortete die zusätzliche Hilfe in der Höhe von einer Million Franken und überwies die Petition an die Regierung. Doch die Coronapandemie dauert an und für die Menschen in den ärmeren Ländern besteht derzeit wenig Hoffnung, dass COVID-19 bald überwunden ist. Vielerorts hat die Pandemie zu grosser Armut und Hunger geführt.  Seit Beginn der Coronapandemie ist es auch in den Entwicklungsländern zu einer Überlastung der Spitäler, zeitweiligen Lockdowns, Schulschliessungen und Handelsunterbrüchen gekommen. Ähnlich wie bei uns. Nur dass die Regierungen dieser Länder keine staatlichen Hilfspakete schnüren konnten.

Ohne staatliche Hilfe

Die ärmsten Menschen verloren von einem Tag auf den anderen ihre Arbeit und ihr Einkommen. Ohne Ersparnisse und ohne staatliche Hilfe wussten viele nicht, wie sie ihre Familie ernähren sollten. Die Situation ist heute noch besorgniserregend. Einige Länder durchleben gerade jetzt eine der schlimmsten COVID-19-Wellen. Mitglieder des Netzwerks für Entwicklungszusammenarbeit organisieren deshalb am 19. August, dem Tag der humanitären Hilfe, eine gemeinsame Spendenaktion. Gesammelt wird für 17 verschiedene Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Sie alle haben zum Ziel, die dortige Bevölkerung besser vor COVID-19 zu schützen und die akute Not zu lindern. Hinter den Projekten stehen mehrheitlich liechtensteinische Organisationen, welche die Hilfe durch Mitarbeitende vor Ort selbst umsetzen oder Spenden an bewährte Partnerorganisationen weiterleiten. Es besteht zumeist ein enger und langjähriger Bezug der Verantwortlichen in Liechtenstein zum Projektland und zu den Menschen, die von der Solidaritätsaktion profitieren.

Spenden sind ab sofort möglich

Die liechtensteinischen Medien unterstützen den Spendentag und stellen über den Sommer hinweg sowie am Spendentag verschiedene Projekte sowie die Menschen dahinter vor. Alle Informationen zu den geplanten Hilfsaktivitäten sowie Angaben zu den Spendenmöglichkeiten finden sich auch auf der Homepage www.spendentag.li.  

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(red/pd)

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