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Sozialbetreuerin Lena Schädler (rechts) beriet eine Testperson zum Umgang mit Diabetes. (Foto: MZ)
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Liechtenstein|17.05.2019 (Aktualisiert am 17.05.19 08:41)

Die Zeit, der gemeinsame Feind

VADUZ - Bereits nach zwei Tagen offenbart sich den «WorldSkills»-Kandidaten ein Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte: Zeit. Doch auch wenn diese unaufhaltbar voranschreitet, lassen sich die jungen Berufsleute nicht unterkriegen.

Sozialbetreuerin Lena Schädler (rechts) beriet eine Testperson zum Umgang mit Diabetes. (Foto: MZ)

VADUZ - Bereits nach zwei Tagen offenbart sich den «WorldSkills»-Kandidaten ein Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte: Zeit. Doch auch wenn diese unaufhaltbar voranschreitet, lassen sich die jungen Berufsleute nicht unterkriegen.

Die Kandidaten hatten sich erst gerade so richtig eingearbeitet, schon zogen die Experten ein erstes Zwischenfazit. Denn das Ende des Donnerstags, dem zweiten Tag der «WorldSkills»-Generalprobe, bedeutete zugleich auch Halbzeit. Die Bilanz zeigt nicht nur, dass die Resultate je nach Beruf anders ausgefallen sind, sondern auch, dass die Teilnehmer einen gemeinsamen Feind haben: Die Zeit.

«Die vergangenen zwei Tage haben Luca nochmals ein bisschen die Augen geöffnet. Er weiss nun, dass er ‹Vollgas› geben muss», sagte Stefan Wachter, Experte von Kandidat Luca Hogge (Netzwerk- und Systemadministration) gegenüber dem «Volksblatt». Zurzeit sei Hogge mit einem Auftrag beschäftigt, in dem er mit drei verschiedenen Softwares arbeiten muss. Am letzten Tag der Generalprobe gehe es dann um «Troubleshooting», sprich Problembehebung. Dabei müsse Hogge Lösungen zu verschiedenen Netzwerkstörungen finden.
Unter Zeitdruck stehe auch Software-Applikations-Kandidat Dominik Manser, wie sein Experte Riccardo Somma erklärte: «Dominik muss eine Buchungsplattform für Flüge programmieren, die jeder Windows-Computer ausführen kann. Dieses Projekt besteht aus vier Teilen. Aktuell liegt Dominik etwas hinten. Er muss dringend anziehen.»

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Am zweiten Tag des Wettkampfs standen die Zeichen für CNC-Fräser Luzian Clavadetscher deutlich besser.

Optimismus als Motivation

Auch Sanitär- und Heizungsmonteur Nicola Batliner kämpfe gegen die Zeit, bestätigte der Experte Manuel Steiner. «Den Rückstand kann Nicola noch aufholen. Auch hatte er bislang nur kleine Schwierigkeiten. Diese können wir mit dem Training gut ausmerzen», so Steiner. Batliner wird mit seinem Experten am Wochenende für ein weiteres Training nach Kazan reisen.

«Wir haben überhaupt nicht gut begonnen», gestand sich Claudio Nigg, Experte von CNC-Fräser Luzian Clavadetscher, ein. Den Kopf hängen liesse man deswegen aber nicht – im Gegenteil. «An der Vergangenheit können wir nichts mehr ändern. Wir müssen jetzt auf das Heute und Morgen setzen. Ich bleibe zuversichtlich», so Nigg.

Ackermann und Schädler vertieft

Nicht nur beim Malerberuf, vertreten durch Desirée Ackermann, ging es rasch vorwärts, sondern auch bei Sozialbetreuerin Lena Schädler. Diese musste am Nachmittag einer «22-jährigen Diabetes-Patientin» auf englisch ihr Krankheitsbild erklären, und auch, wie man den eigenen Blutzucker kontrolliert und wie wie man sich Insulin injiziert. Als Testpatientin stellte sich «WorldSkills»-Botschafterin Nathalie Egger zur Verfügung, die 2017 an den «WorldSkills» in Abu Dhabi als Konstrukteurin teilgenommen hatte.

Lena Schädler berät ihre Testpatientin an der Generalprobe zum Thema Diabetes.

(mw)

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