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Liechtenstein|04.12.2018 (Aktualisiert am 04.12.18 15:18)

Menschlicher Schädel in Triesen gefunden

Von Juni bis Oktober führte das Team der Archäologie vom Amt für Kultur an der Fürst-Johann-Strasse in Triesen eine Notgrabung durch. Dabei wurde unter anderem ein menschlicher Schädel mit Ohrring gefunden.

Auf den Hangterrassen im Gebiet Meierhof und Galga ist in den letzten 70 Jahren durch zahlreiche archäologische Interventionen eine rege Siedlungstätigkeit von der Bronzezeit bis in die Römerzeit nachgewiesen worden.

Bei der diesjährigen Grabungskampagne wurde eine Fläche von 345 Quadratmetern wissenschaftlich untersucht, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Dabei kamen demnach auf einer Länge von 15 Metern zwei parallel verlaufende Terrassierungsmauern zum Vorschein.

Sie begrenzten eine Steinpflästerung. Diese bestand aus kleinen Steinen und bildete eine fast waagrechte Fläche im Hang. "Es handelte sich dabei wahrscheinlich um einen befestigten Weg oder um eine Strasse", schreibt die Regierung.

Diese Strasse könne mittlerweile nach den verschiedenen Notgrabungen über eine Distanz von mindestens 100 m verfolgt werden. Durch die Mauern wurden einst oberhalb und unterhalb des Wegs ebene Siedlungs- und Wirtschaftsflächen geschaffen.

Die freigelegten Befunde werden durch die Keramikfragmente, Steinwerkzeuge und Metallobjekte in die späte Bronzezeit (10. - 8. Jahrhundert v. Chr.) und in die frühe Eisenzeit (8. - 6. Jahrhundert v. Chr.) datiert.

Ein "sensationeller Fund"

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(red/ikr)

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