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In den 183 Partien erzielten Liechtensteins Amateurteams insgesamt 393 Treffer. Gegentore gab es mit 376 nicht ganz so viele. (Fotos: M. Zanghellini/J. Posch)
Sport
Liechtenstein|13.11.2019 (Aktualisiert am 13.11.19 11:07)

Spitzenplatz, fünf Teams in den Top 3 und kein Abstiegskandidat

SCHAAN - Von herausragend über durchschnittlich bis hin zu eher dürftig: Die Leistungen der heimischen Amateurmannschaften in der ersten Saisonhälfte waren ziemlich unterschiedlich. Äusserst erfreulich ist, dass kein einziges FL-Team auf einem Abstiegsplatz überwintern muss.

In den 183 Partien erzielten Liechtensteins Amateurteams insgesamt 393 Treffer. Gegentore gab es mit 376 nicht ganz so viele. (Fotos: M. Zanghellini/J. Posch)

SCHAAN - Von herausragend über durchschnittlich bis hin zu eher dürftig: Die Leistungen der heimischen Amateurmannschaften in der ersten Saisonhälfte waren ziemlich unterschiedlich. Äusserst erfreulich ist, dass kein einziges FL-Team auf einem Abstiegsplatz überwintern muss.

Besonders viel Aufmerksamkeit zogen in diesen gut drei Monaten einmal mehr Liechtensteins Erstligisten USV Eschen/Mauren und FC Balzers auf sich. Das aber nicht zwingend deshalb, weil sie nach Vaduz die beiden höchstklassierten FL-Equipen stellen, sondern vor allem, weil weder die Ober- noch die Unterländer so wirklich auf Touren kamen.

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Imp­res­sionen vom Erstliga-Derby. (Fotos: MZ)

Der USV startete beispielsweise mit drei Punkten aus den ersten sechs Spielen. Gegen Ende der Hinrunde fing sich die Truppe um Coach Erik Regtop dann wieder etwas, weshalb man mit vier Punkten Luft zu den Abstiegsrängen den neunten Platz belegt. Direkt dahinter auf Rang 10 folgt FL-Konkurrent und Aufsteiger Balzers. Für das Team um Neo-Trainer Martin Brenner war es ein ständiges Auf- und Ab. Vor und nach dem fulminanten 5:0-Derbysieg gab es je zwei deftige Klatschen. Dennoch schafften es die Rheinau-Kicker nach 14 von 26 gespielten Runden nicht auf einen Abstiegsplatz abzurutschen.

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Ruggell mit viel Moral

Ganz anders sah das in der 2. Liga regional aus, wo der FC Ruggell und der FC Vaduz 2 Woche für Woche überzeugten und die Hinrunde verdientermassen ganz vorn oder zumindest ziemlich weit vorn in der Tabelle abschliessen konnten. Ruggell kürte sich mit dem 3:1-Erfolg gegen Mels – es war das sechste Spiel in Folge ohne Niederlage – am letzten Spieltag noch zum Herbstmeister. Die Unterländer überzeugten vor allem mit viel Moral und kämpften sich in einigen Partien nach Rückstand doch noch zurück.

Dort wo der FCR überwinter, stand das Nachwuchsteam aus Vaduz ebenfalls einige Wochen. Die junge Truppe um Coach Daniel Sereinig glänze mit technisch gutem Fussball und überraschte damit so manchen Gegner. Trotz drei Niederlagen in Serie zum Abschluss überwintern die Residenzler auf Rang 3 mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Ruggell.

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Nicht nur in der zweiten, sondern auch in der dritten Liga grüssen Liechtensteiner Teams von Rang 3. In der Gruppe 2 ist dies der USV Eschen/Mauren 2. Nach einem starken Saisonbeginn geriet das Team um Trainer Daniel Frick etwas ins Straucheln und rutschte ins Mittelfeld ab. Mit guten Resultaten in der Schlussphase der Hinrunde ging es dann aber wieder bis auf Rang 3 nach vorne.


Praktisch vom ersten Spieltag weg auf Position 3 stand das Damenteam des FC Triesen. Die Blumenau-Kickerinnen, die vor zwei Jahren abgestiegen sind, spielten eine ganz starke Hinrunde, hatten in gewissen knappen Spielen allerdings das Glück nicht auf ihrer Seite, weshalb der Rückstand auf Leader Uzwil bereits zehn Punkte beträgt.

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Erstes Teilziel erfüllt

Das ist auch der Abstand, den der FC Triesenberg in der 3. Liga Gruppe 1 auf Leader Ems aufweist. Nur stehen die Leitawis-Kicker nicht auf Platz drei sondern an fünfter Stelle. Und das obwohl es zu Saisonbeginn so aussah, als könnte die Truppe von Trainer Thomas Beck möglicherweise sogar ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Die Negativserie mit drei Niederlagen in den letzten drei Spielen warf die «Bärger» letztlich aber wieder zurück.


Grund dafür war auch Mitkonkurrent FC Triesen, der sich am Wochenende im Derby durchsetzte. Für den Aufsteiger hat anders als bei Triesenberg aber vor allem der Klassenerhalt erste Priorität. Und ein erstes Teilziel – nämlich jenes, nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern – hat die Truppe um Spielertrainer Fabian Hutter als Zehntplatzierter bereits erreicht.

Einen Abstiegskandidaten gibt es aus Liechtensteiner Sicht derweil auch in der 4. Liga keinen. Fast alle Teams beendeten die Herbstrunde auf einem gesicherten Platz im Mittelfeld. Einzig Schaan 1 hat mit Blick auf die zweite Saisonhälfte noch gute Chancen den Sprung in die nächst höhere Spielklasse zu realisieren. Auf Leader Buchs fehlen ihnen nämlich lediglich zwei magere Pünktchen. In der 5. Liga sorgte Schaan 2 als Dritter für das beste FL-Resultat. Triesenberg 2 war einmal mehr Durchschnitt und Vaduz 3 belegte Rang 8.


Und jetzt noch etwas Statistik für alle Amateur-Fussballfreunde ...

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(mm)

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