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Schneider spricht am 12. Februar im TAK über das Altern. Dieses Foto zeigt den Satiriker bei seinem letzten Auftritt in Liechtenstein im März 2018 im Schlösslekeller. (Archivfoto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|04.02.2020 (Aktualisiert am 06.02.20 10:21)

Schneider vor Gespräch im TAK: «Ich denke ständig über das Alter nach»

SCHAAN - Der Schweizer Psychoanalytiker und Satiriker Peter Schneider ist zwar auch schon 63, aber alles andere als in Ehren ergraut. Nächste Woche spricht er in der TAK-Lounge «Über das Altern». Das «Volksblatt» stellte ein paar Fragen vorab.

Schneider spricht am 12. Februar im TAK über das Altern. Dieses Foto zeigt den Satiriker bei seinem letzten Auftritt in Liechtenstein im März 2018 im Schlösslekeller. (Archivfoto: Michael Zanghellini)

SCHAAN - Der Schweizer Psychoanalytiker und Satiriker Peter Schneider ist zwar auch schon 63, aber alles andere als in Ehren ergraut. Nächste Woche spricht er in der TAK-Lounge «Über das Altern». Das «Volksblatt» stellte ein paar Fragen vorab.

«Volksblatt»: Sie sind in der Schweiz als Psychoanalytiker und als Satiriker bekannt. Sollte man das Thema «Altern» auch mit einem Schuss Humor betrachten?

Peter Schneider: Es gibt kein Thema, zu dem man nicht auch eine humoristische Einstellung haben könnte. Die auch von Freud zitierte Standardsituation für Humor ist ja die des Todeskandidaten, der an einem Montagmorgen zum Schafott geführt wird und seinen Henker mit den Worten begrüsst: «Die Woche fängt ja gut an.» Das Beispiel zeigt aber auch, dass es für solchen Humor ein Publikum braucht, das solche coolen letzten Worte zu schätzen weiss und mit einem anerkennenden Lachen quittiert.

Die Alterspyramide in den entwickelten Ländern scheint sich langsam umzudrehen – auf der einen Seite gibt es immer mehr ältere Menschen und immer weniger Junge kommen nach. Vor welche Herausforderungen stellt das unsere Gesellschaft?

Sie muss sich auf diese Entwicklung einstellen. Das betrifft das Rentensystem, aber auch Teile des Gesellschaftlichen, an die man vielleicht zunächst nicht denkt. 

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(jm/red)

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