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Politik
International|21.01.2021

Biden-Regierung setzt umstrittene Praxis bei Asylbewerbern aus

WASHINGTON - Die Regierung des neuen US-Präsidenten Joe Biden setzt eine umstrittene Praxis im Umgang mit Asylbewerbern aus Zentralamerika aus. Aus einer Mitteilung des Heimatschutzministeriums vom Mittwochabend (Ortszeit) ging hervor, dass illegal in die USA gekommene Migranten, die dort Asyl beantragen, von Donnerstag an nicht mehr bis zu einer Entscheidung in ihrem Verfahren nach Mexiko zurückgeschickt werden. Die Schutzmassnahmen wegen der Corona-Pandemie blieben aber in Kraft. Deshalb sind Grenzübertritte stark eingeschränkt. Wer derzeit in Mexiko auf ein Ergebnis seines Verfahrens in den USA warte, solle zunächst dort bleiben, hiess es.

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International|vor 6 Minuten
New Yorks Gouverneur Cuomo lehnt nach neuen Vorwürfen Rücktritt ab

NEW YORK - New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo gerät angesichts neuer Belästigungsvorwürfe zunehmend unter Druck, lehnt einen Rücktritt aber weiter energisch ab. Es wäre "anti-demokratisch", allein auf Basis von Anschuldigungen sein Amt niederzulegen, sagte er am Sonntag nach US-Medienberichten in einer Telefonkonferenz. "Ich werde auf keinen Fall zurücktreten", fügte er hinzu. Wenige Stunden später forderte die Vorsitzende im Senat des Bundesstaats, die Demokratin Andrea Stewart-Cousins, dass er sein Amt abgibt.

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