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Andrzej Duda (M,r), amtierender Präsident von Polen und Kandidat für das Amt des Präsidenten der PiS (Recht und Gerechtigkeit) spricht neben seiner Frau Agata Kornhauser-Duda (M, l) und Tochter Kinga (M, r) mit Unterstützern. Trotz eines ungewissen Ausgangs der Stichwahl um das Präsidentenamt in Polen hat sich Staatsoberhaupt Andrzej Duda in einer ersten Reaktion als Sieger bezeichnet. Foto: Czarek Sokolowski/AP/dpa
Politik
International|13.07.2020

Duda siegt bei Präsidentenwahl in Polen - Trzaskowski gratuliert

WARSCHAU - Mit einem hauchdünnen Sieg gegen seinen europafreundlichen Herausforderer Rafal Trzaskowski hat sich Amtsinhaber Andrzej Duda bei der Präsidentenwahl in Polen eine zweite Amtszeit gesichert. Trzaskowski räumte seine Niederlage ein, indem er Duda zum Sieg gratulierte. "Möge diese Amtszeit eine wirklich andere werden", schrieb der Warschauer Oberbürgermeister am Montag auf Twitter. Angesichts der neugefundenen Stärke der liberalkonservativen Opposition ist nun die Frage, ob Duda und sein Lager der nationalkonservativen Regierungspartei PiS künftig einen EU-freundlicheren Kurs fahren werden - oder erst recht auf ihren Positionen beharren.

Andrzej Duda (M,r), amtierender Präsident von Polen und Kandidat für das Amt des Präsidenten der PiS (Recht und Gerechtigkeit) spricht neben seiner Frau Agata Kornhauser-Duda (M, l) und Tochter Kinga (M, r) mit Unterstützern. Trotz eines ungewissen Ausgangs der Stichwahl um das Präsidentenamt in Polen hat sich Staatsoberhaupt Andrzej Duda in einer ersten Reaktion als Sieger bezeichnet. Foto: Czarek Sokolowski/AP/dpa

WARSCHAU - Mit einem hauchdünnen Sieg gegen seinen europafreundlichen Herausforderer Rafal Trzaskowski hat sich Amtsinhaber Andrzej Duda bei der Präsidentenwahl in Polen eine zweite Amtszeit gesichert. Trzaskowski räumte seine Niederlage ein, indem er Duda zum Sieg gratulierte. "Möge diese Amtszeit eine wirklich andere werden", schrieb der Warschauer Oberbürgermeister am Montag auf Twitter. Angesichts der neugefundenen Stärke der liberalkonservativen Opposition ist nun die Frage, ob Duda und sein Lager der nationalkonservativen Regierungspartei PiS künftig einen EU-freundlicheren Kurs fahren werden - oder erst recht auf ihren Positionen beharren.

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