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Bei Zusammenstössen mit der Militärpolizei sind in Tegucigalpa mindestens fünf Demonstranten durch Schüsse verletzt worden.
Politik
International|25.06.2019

Mehrere Verletzte nach Schüssen auf Studenten in Honduras

TEGUCIGALPA - Bei Zusammenstössen mit der Militärpolizei sind in Honduras mehrere Demonstranten durch Schüsse verletzt worden. Mindestens fünf Studenten hätten Schussverletzungen erlitten, sagte eine Sprecherin des Spitals Escuela in Tegucigalpa. Sie seien alle ausser Lebensgefahr.

Bei Zusammenstössen mit der Militärpolizei sind in Tegucigalpa mindestens fünf Demonstranten durch Schüsse verletzt worden.

TEGUCIGALPA - Bei Zusammenstössen mit der Militärpolizei sind in Honduras mehrere Demonstranten durch Schüsse verletzt worden. Mindestens fünf Studenten hätten Schussverletzungen erlitten, sagte eine Sprecherin des Spitals Escuela in Tegucigalpa. Sie seien alle ausser Lebensgefahr.

Armando Sarmiento von der Nationalen Autonomen Universität Honduras (Unah) erzählte der Nachrichtenagentur AFP, "rund vierzig Militärpolizisten" seien am Montag "ohne Erlaubnis auf den Universitäts-Campus eingedrungen". Zuvor hatten rund 2000 Studenten eine Strasse entlang des Universitätsgeländes in der Hauptstadt blockiert.

Die Polizei versuchte die Demonstranten mit Tränengas zu vertreiben, diese warfen daraufhin Steine. Die Polizisten verfolgten die Studenten und eröffneten das Feuer.

Der nationale Sicherheitsverband Fusina erklärte, die Studenten hätten mit Molotow-Cocktails angegriffen. Zwei Soldaten hätten Verbrennungen erlitten, vier "angebliche Studenten" seien verletzt worden, hiess es.

Bei Protesten gegen die Regierung waren vergangene Woche drei Menschen getötet und weitere 20 verletzt worden. Tausende Menschen gingen auf die Strasse, um den Rücktritt von Präsident Juan Orlando Hernández zu fordern. Dabei war es in Tegucigalpa auch zu Strassenblockaden und Plünderungen gekommen.

Die Proteste, die bereits seit einem Monat andauern, richten sich gegen Gesundheits- und Bildungsreformen der Regierung. Ärzte und Lehrer werfen Hernández vor, beide Bereiche privatisieren zu wollen. Die Regierung weist das zurück.

(sda / afp)

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