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Über die Nachbarländer hinaus fand die Causa Frick kaum Beachtung. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|05.07.2019 (Aktualisiert am 05.07.19 17:03)

Aussenpolitische Ziele seien nicht gefährdet

VADUZ - Die GPK-Affäre, welche letztlich in der Amtsenthebung der langjährigen Aussenministerin mündete, bleibt in internationalen Medien und Diplomatenkreisen weitgehend unbeachtet. In anderen Staaten würde ein Misstrauensvotum gegen einzelne Regierungsmitglieder immer wieder vorkommen. Auch die aussenpolitische Arbeit sei dadurch nicht gefährdet.

Über die Nachbarländer hinaus fand die Causa Frick kaum Beachtung. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Die GPK-Affäre, welche letztlich in der Amtsenthebung der langjährigen Aussenministerin mündete, bleibt in internationalen Medien und Diplomatenkreisen weitgehend unbeachtet. In anderen Staaten würde ein Misstrauensvotum gegen einzelne Regierungsmitglieder immer wieder vorkommen. Auch die aussenpolitische Arbeit sei dadurch nicht gefährdet.

So hohe Wellen die Ereignisse rund um die Amtsenthebung von Aurelia Frick im Inland geschlagen haben, so wenig Beachtung scheint dies im Ausland zu finden. Lediglich in den Nachbarländern griffen bisher einige Medien – darunter das Schweizer Fernsehen, die «NZZ», der «Tagesanzeiger» oder die «Salzburger Nachrichten» – das Thema auf.

Geringer Imageschaden

Auch Erbprinz Alois hat zwar ein paar Medienanfragen erhalten. Ansonsten habe er aber keine grossen Reaktionen auf die Abberufung von Frick beobachtet, wie er am Mittwoch gegenüber Radio L meinte: «Den internationalen Imageschaden erachte ich als eher gering. In anderen Staaten kommen Misstrauensvoten gegen einzelne Regierungsmitglieder immer wieder vor.»

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