Romana Kaiser in Aktion. (Foto: Zanghellini)
Sport
Liechtenstein|11.02.2019 (Aktualisiert am 11.02.19 12:35)

Saisonbestleistung: Kaiser überzeugt in Sofia

SOFIA - Beim ersten internationalen Wettkampf in diesem Jahr, der Sofia Trophy in Bulgariens Hauptstadt, präsentierte sich Liechtensteins Eiskunstläuferin Romana Kaiser in guter Form. Mit einer Gesamtpunktezahl von 104,81 Punkten erzielte die Schellenbergerin eine neue Saisonbestleistung.

Romana Kaiser in Aktion. (Foto: Zanghellini)

SOFIA - Beim ersten internationalen Wettkampf in diesem Jahr, der Sofia Trophy in Bulgariens Hauptstadt, präsentierte sich Liechtensteins Eiskunstläuferin Romana Kaiser in guter Form. Mit einer Gesamtpunktezahl von 104,81 Punkten erzielte die Schellenbergerin eine neue Saisonbestleistung.

Sie wolle sich «nach und nach steigern», meinte Liechtensteins Eiskunstläuferin Romana Kaiser vergangenen Oktober nach überstandener Verletzungspause. Ein Handwurzelbruch sowie eine Überbelastung im Fuss sorgten zu Saisonbeginn nämlich dafür, dass Kaiser längere Zeit nicht aufs Eis konnte. Und das mit dem «steigern» klappt bei der 21-Jährigen wohl genauso, wie sie sich das vorgestellt hat. Nach Auftritten in Zagreb und Innsbruck kam die FL-Athletin immer besser in Fahrt und untermauerte dies Ende November 2018 beim Warschau Cup mit einer neuen Saisonbestleistung. Anschlies­send nutzte sie die Zeit, um sich auf die anstehenden Wettkämpfe im neuen Jahr vorzubereiten. Anlässlich der Sofia Trophy in Bulgarien stand Kaiser an diesem Wochenende dann erstmals wieder wettkampfmässig auf dem Eis – und das mit Erfolg. Sowohl in der Kür wie auch im Kurzprogramm vermochte die heimische Sportlerin zu überzeugen und steigerte sich im Vergleich zum Warschau Cup deutlich. Gab es im Kurzprogramm in Polen noch 33,98 Punkte, waren es in Sofia bereits 36,58. «Es freut mich, dass es erneut so gut lief, dennoch ärgere ich mich ein wenig. Im Kurzprogramm sind mir leider einige Fehler unterlaufen, die mir normalerweise nie passieren», meint Kaiser. So bekam sie beispielsweise einen Abzug, weil sie die Zeit überschritten hatte. «Das ist mir eigentlich noch nie passiert», meinte sie.

«Ein gelungenes Wochenende»

Ziemlich zufrieden war die heimische Eiskunstläuferin dann mit ihrem Auftritt in der Kür, obwohl sich auch dort ein, zwei Fehler eingeschlichen haben. «Das hat eigentlich recht gut geklappt. Besonders gefreut habe ich mich, dass alle Pirouetten mit dem höchsten Level bewertet wurden. Trotz Sturz am Anfang habe ich mich gefangen und konnte mich im Vergleich zum Warschau Cup nochmal steigern», so eine zufriedene Kaiser. Und auch die Wertungen gaben der Unterländerin recht. Mit 68,23 Punkten in der Kür konnte sie sich im Vergleich zum Wettkampf in Polen (64,56) nochmals deutlich steigern. Mit einer Gesamtpunktezahl von 104,81 knackte Kaiser erstmals die 100-Punkte-Marke in dieser Saison. In der Schlussrangliste reichte es für den achten Rang bei neun Teilnehmerinnen. «Der Wettkampf war wirklich stark besetzt, und leider sind drei Athletinnen, die ich hätte schlagen können, nicht gestartet. Alles in allem war es ein wirklich gelungenes Wochenende.»

Damit sich Liechtensteins Eiskunstläuferin an den nächsten Kräftemessen weiter steigern kann, warten weitere Trainingseinheiten. Am 23. Februar wird Kaiser an den Ostschweizer Meisterschaften dann versuchen ihren Titel zu verteidigen. Anschlies-send geht es für sie nach Innsbruck, ehe Anfang März mit der Winter-Universiade in Krasnoyarsk (RUS) das grosse Saisonhighlight wartet.

(rb)

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