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Neuzugang Boris Prokopic (orangenes Shirt) freut sich auf die Aufgabe beim FC Vaduz. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|07.01.2019

FCV-Neuzugang Prokopic: An Altacher Erfolge anknüpfen

VADUZ - Pünktlich zum Trainingsstart des FC Vaduz nach der Winterpause hielt der Winter in Liechtenstein Einzug. Schnee statt sattem Grün hiess es da für die Kicker. Boris Prokopic (30) macht die weisse Pracht aber gar nichts. Denn er ist froh, endlich wieder gebraucht zu werden.

Neuzugang Boris Prokopic (orangenes Shirt) freut sich auf die Aufgabe beim FC Vaduz. (Foto: MZ)

VADUZ - Pünktlich zum Trainingsstart des FC Vaduz nach der Winterpause hielt der Winter in Liechtenstein Einzug. Schnee statt sattem Grün hiess es da für die Kicker. Boris Prokopic (30) macht die weisse Pracht aber gar nichts. Denn er ist froh, endlich wieder gebraucht zu werden.

«Die letzte Zeit war für mich nicht befriedigend, ich war unglücklich», erklärt der Neuzugang aus Altach gegenüber dem «Volksblatt» seinen Wechsel nach über sechs Jahren in Vorarlberg zum FCV. «Ich habe den Verein darüber informiert, dass ich wechseln möchte und habe dann auch die Freigabe erhalten.»

FCV-Trainer Mario Frick freut sich auf seinen Neuzugang aus Altach. (Foto: MZ)

Gut für Prokopic, dass Vaduz vor Weihnachten bei ihm vorstellig wurde, ihn unbedingt als Ersatz für den abgewanderten Marco Mathys in den Rheinpark holen wollte. Auch auf Wunsch von Cheftrainer Mario Frick (44), der grosse Stücke auf Prokopic hält. «Er ist der Spieler, den ich gesucht habe. Er hat eine grosse Erfahrung von über 100 Bundesligaspielen in Österreich, war ein Führungsspieler zu den starken Altacher Zeiten vor drei, vier Jahren. Ich habe ihn schon lange im Auge gehabt. Und da Altach nicht mehr mit ihm geplant hat, war es eine super Gelegenheit für uns, zuzuschlagen.»
Achillessehnenriss als Knackpunkt
Dass Altach nicht mehr mit dem gebürtigen Slowaken plante, lag auch daran, dass sich Prokopic vor rund zwei Jahren, am 18. Februar 2017, bei der 1:2-Heimniederlage gegen St. Pölten die rechte Achillessehne riss. Anschliessend verpasste er den Rest der Saison 2016/17 und fast die komplette Spielzeit 2017/18. Erst im letzten Sommer konnte der Mittelfeldspieler wieder beschwerdefrei trainieren und spielen. Allerdings nur ganze 162 Minuten in sechs Spielen für den Tabellenvorletzten Altach in der österreichischen Bundesliga.
Klar, dass Vaduz vor der Verpflichtung Prokopics Sehne genau unter die Lupe nahm. «Wir haben das medizinisch abchecken lassen. Es ist alles in Ordnung mit seiner Achillessehne. Das ist wichtig nach so einer Verletzung», so Frick. Und der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft fügt an: «Boris macht einen tollen Eindruck, ist topmotiviert und genau das, was wir jetzt brauchen. Denn er bringt diese Mentalität auf und neben dem Platz, die ich immer wieder gefordert habe und die wir in der Mannschaft brauchen. Ich bin positiv gestimmt, dass er diese Mentalität an die jungen Spieler weitergibt.»

Im Mittelfeld kann Prokopic alle zentralen Positionen spielen. «In Altach habe ich auf der 6, der 8 oder der 10 gespielt – je nachdem wie wir das Spiel angelegt hatten. Aber am liebsten spiele ich auf der 8er-Position», erklärt er. Und da sieht auch Frick ihn. «Er bewegt sich super zwischen den Linien, hat die nötige Erfahrung und einen guten Abschluss.»
Neubeginn für Prokopic
Für Prokopic, der als 14-Jähriger nach Horn kam und seitdem in Österreich (u. a. Rapid Wien, Wacker Innsbruck) spielte, ist der Wechsel nach Vaduz auch eine Art Neubeginn nach der langen Verletzungsphase. «Ich freue mich riesig auf die Aufgabe in Vaduz. Leider war ich ja eineinhalb Jahre weg, kam erst im letzten halben Jahr wieder in die Spur. Das war zum Reinkommen. Schade, dass ich da in Altach nicht so viele Einsätze bekam. Jetzt will ich mich neu beweisen.»

Alles über den Trainingsauftakt des FC Vaduz nach der Winterpause gibt es in der Montagsausgabe des "Volksblatt".

Mario Frick (rechts) mit seinen Winter-Neuzugängen: Co-Trainer Roman Matter, Boris Prokopic und Manuel Sutter (v. l.). (Foto: MZ)
(jts)

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