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Am 1. Januar geht es los: Franz Burgmeier freut sich auf die neue Herausforderung als Sportchef beim FC Vaduz. (Foto: Michael Zanghellini)
Sport
Liechtenstein|24.12.2018

«Burgi» in seiner neuen Rolle

VADUZ - Ab dem neuen Jahr wird FCV-Urgestein Franzburgmeier den Posten des Sportchefs beim FC Vaduz bekleiden – er tritt damit die Nachfolge von Bernt Haas an. Im Interview mit dem «Volksblatt» spricht der 36-Jährige darüber, was er sich von seiner neuen Aufgabe erhofft und wie er der Mannschaft bei seiner Entwicklung weiterhelfen möchte.

Am 1. Januar geht es los: Franz Burgmeier freut sich auf die neue Herausforderung als Sportchef beim FC Vaduz. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Ab dem neuen Jahr wird FCV-Urgestein Franzburgmeier den Posten des Sportchefs beim FC Vaduz bekleiden – er tritt damit die Nachfolge von Bernt Haas an. Im Interview mit dem «Volksblatt» spricht der 36-Jährige darüber, was er sich von seiner neuen Aufgabe erhofft und wie er der Mannschaft bei seiner Entwicklung weiterhelfen möchte.

«Volksblatt»: Franz Burgmeier, vom technischen Koordinator zum Sportchef, ein schneller Aufstieg. Hat sich diese personelle Rochade abgezeichnet?

Franz Burgmeier: Ehrlich gesagt kam das alles recht kurzfristig zustande und für mich zum jetzigen Zeitpunkt schon etwas überraschend. Aber natürlich freue ich mich, dass mir der Verein dieses Vertrauen schenkt.


Das heisst, du musstest nicht lange überlegen, ob du den Job übernimmtst oder nicht?

Nein gar nicht. Es war nach meinem Karrierende sicherlich auch ein Ziel, irgendwann diesen Posten zu übernehmen. Dass ich die Bereitschaft dazu hätte, habe ich dem Verein natürlich auch signalisiert. Dass es nun so schnell gegangen ist, hätte ich nicht gedacht – aber so ist es eben im Fussball.

Bis im Sommer 2018 spielte lief Burgmeier noch als Spieler für den FCV auf. (Foto: MZ)

Eine gewisse Vorfreude macht sich da bemerkbar.

Klar, ich freue mich wirklich auf die neue Aufgabe, habe aber auch Respekt davor. Es ist mit Sicherheit kein einfacher Job und es wird vor allem dann nach Saisonende einiges zu tun sein für mich.


Abgerackert hast du dich für den FC Vaduz ja schon öfter – davor allerdings als Spieler. Inwieweit ist das ein Vorteil, dass du den FCV quasi in- und auswendig kennst?

Ich kenne das gesamte Umfeld des Vereins, von Spielern über Trainer bis hin zu den Funktionären. Das ist für meine neue Aufgabe sicherlich ein grosser Vorteil. Es wird aber nicht so sein, dass ich jetzt jeden Tag durch die Kabine gehe, um zu schauen was so läuft. Ich denke wichtig ist, dass ich in meiner Position auch eine gewisse Distanz zu den Spielern wahre.

Wahrscheinlich gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass du mit einigen Akteuren sehr lange zusammen auf dem Feld gestanden bist, sprich, sicherlich auch gut befreundet bist?

Das stimmt sicher. Das ist auch etwas, dass wir intern sicher anschauen und auch offen kommunizieren müssen. Den Spielern soll klar sein, was meine Funktion ist – auch zum Schutz für mich. Wichtig dabei ist, dass ich auf jeden Fall voll und ganz hinter dem Trainerteam stehen.


Nicht nur hinter den Trainerteam, sondern auch hinter dem eingeschlagenen «regionalen Weg», wie du schon mehrmals gesagt hast. Wie hat sich die Mannschaft deiner Meinung nach seit dem Umbruch entwickelt?

Ich muss sagen, dass wir mit den Neuverpflichtungen im Sommer die Strategie, mit jungen und regionalen Fussballern eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, bisher schon relativ gut umgesetzt haben.


Relativ gut?

Ja, es war ein erster und auch wichtiger Schritt in einem Prozess, der sicherlich noch etwas länger andauern wird. Fakt ist aber, dass ich als Sportchef diesen Weg, künftig auf junge Talente aus der näheren Umgebung zu setzen, auf jeden Fall fortführen möchte.


Können sich die Anhänger des FC Vaduz also möglicherweise auf noch mehr Liechtensteiner Spieler freuen?

Plus - Artikel

Ob es bereits im Winter zu weiteren Kadermutationen beim FC Vaduz kommt lesen Sie im Plus-Artikel. Daneben wagt der neue Sportchef Burgmeier auch einen kleinen Ausblick in die Zukunft.
(mm)

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