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Die Anzahl Paketsendungen steigt nun schon seit 16 Jahren ständig an. (Symbolfoto: Shutterstock)
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Liechtenstein|17.12.2018

«Black Friday» und Co. lassen Paketsendungen weiter steigen

SCHAAN - Die Liechtensteinische Post AG verzeichnet im laufenden Jahr erneut ein grösseres Paketvolumen als 2017. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre weiter fort.

Die Anzahl Paketsendungen steigt nun schon seit 16 Jahren ständig an. (Symbolfoto: Shutterstock)

SCHAAN - Die Liechtensteinische Post AG verzeichnet im laufenden Jahr erneut ein grösseres Paketvolumen als 2017. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre weiter fort.

Besonders zur Weihnachtszeit kommt es oftmals vor, dass man aus Bequemlichkei gerne einmal etwas Online bestellt, anstatt dafür vor die Haustüre zu gehen. Das ist einer der Gründe, warum die Zahl der Paketsendungen nun schon seit mehreren Jahren kontinuierlich ansteigt. Dieser Trend habe sich nun ein weiteres Jahr fortgesetzt, wie Wolfgang Strunk, Bereichsleiter der Kommunikation der Liechtensteinischen Post AG, auf Anfrage erklärt.
Ein Grund für den fortwährenden Anstieg der Paketzustellungen ist laut Wolfgang Strunk im Einkaufsverhalten der Menschen zu suchen: «Das Kaufverhalten hat sich immer stärker weg vom stationären hin zum Distanz- beziehungsweise Onlinehandel bewegt.» Zudem sei jeweils in der Adventszeit ein Anstieg der Paketbestellungen zu spüren. Eher neu sei jedoch das Phänomen, dass grossangelegte Verkaufsaktionen für einen kurzzeitigen Anstieg der Zustellungen sorgt. Dies ist beispielsweise beim «Black Friday» der Fall, denn besonders in den Tagen danach liege die Zahl der Paketsendungen höher als sonst.

Immer weniger Briefzustellungen

Doch nicht alle Trends der Liechtensteinischen Post AG setzen sich positiv fort. So sieht es nämlich bei den Briefzustellungen aus: Über die vergangenen zwei Jahre betrachtet, hätte das Briefvolumen jährlich um jeweils 3 Prozent abgenommen. Aber auch wenn der Rückgang sich seit 2016 verlangsamt hat (damals waren es noch -7 Prozent), kann das wachsende Paketvolumen den Rückgang nicht ganz kompensieren. «Die Volumen sind nicht vergleichbar. Im Jahr 2017 haben wir rund 24 Millionen Briefe gegenüber 1,2 Millionen Paketen verarbeitet. Das macht gerade einmal 5 Prozent des gesamten Briefvolumens aus», schildert Wolfgang Strunk.
Dennoch habe sich das Kerngeschäft des Unternehmens in den Bereichen Brief- und Zeitungsmarkt im laufenden Jahr besser entwickelt als geplant. «Im Paketbereich haben wir von den steigenden Mengen insbesonders im Zustellungsbereich profitiert», ergänzt Strunk. Man könne zufrieden auf die diesjährige Entwicklung des Kerngeschäfts zurückblicken.

(mw)

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