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Für Tina Weirather fiel nach dem 3. Platz in Gröden viel Druck ab. Jetzt ist sie heiss auf die Saslong. (Foto: RM)
Sport
Liechtenstein|15.12.2018

Premiere in Gröden: Weirather freut sich auf die Saslong

GRÖDEN - Eigentlich wären die alpinen Damen an diesem Wochenende in Val d’Isère im Einsatz gewesen. Wurde aber nichts, die Schneelage in den Savoier Alpen liess eine Ausführung von Super-G und Abfahrt nicht zu. Deswegen geht es Dienstag und Mittwoch in Gröden weiter. Sehr zur Freude von Tina Weirather (29).

Für Tina Weirather fiel nach dem 3. Platz in Gröden viel Druck ab. Jetzt ist sie heiss auf die Saslong. (Foto: RM)

GRÖDEN - Eigentlich wären die alpinen Damen an diesem Wochenende in Val d’Isère im Einsatz gewesen. Wurde aber nichts, die Schneelage in den Savoier Alpen liess eine Ausführung von Super-G und Abfahrt nicht zu. Deswegen geht es Dienstag und Mittwoch in Gröden weiter. Sehr zur Freude von Tina Weirather (29).

Denn die Damen-Rennen (Abfahrt und Super-G) auf der Saslong, der Männerpiste in Gröden, sind eine Premiere für Weirather und Co. Direkt nach dem Herren-Weltcup-Wochenende übernehmen die Damen die Piste in Südtirol mit den Abfahrts-Trainings am Montag (10 Uhr) und Dienstag (10 Uhr, direkt vor dem Rennen um 12.30 Uhr). «Ich freue mich mega auf Gröden», sagte Weirather gegenüber dem «Volksblatt». «Ich habe zwar mal in Gröden trainiert, aber nicht auf der Saslong, sondern auf einer anderen Piste. Deswegen ist es eine Premiere für mich, auf der Herren-Strecke zu fahren.»

Die Rennen in Gröden sind eine Premiere für Weirather. (Foto: RM)

Vor allem freut sie sich auch auf Gröden, da «ich nicht mehr allzu viele neue Strecken zu fahren bekomme». «Das ist schon spannend. Es ist auch eine gute Herrenstrecke für uns. Eine Strecke, auf der man den Kurs auch ein bisschen entschärft stecken kann. Nicht wie zum Vergleich in Kitzbühel. Dort gibt es nur eine Streckenführung – der Piste nach. Da kann man in Gröden schon drehender setzen.»
Nach ihrer Wahl zu Liechtensteins Sportlerin des Jahres lag die Planknerin nicht auf der faulen Haut. Drei Tage Fitnesstraining im Land standen an, seit Donnerstag ist sie mit ihren Team-Kolleginnen von Swiss Ski zur Vorbereitung auf Gröden bereits in Südtirol. Am Speikboden im Ahrntal bereiten sich die Damen auf die Speed-Rennen vor.
Podium in St. Moritz befreit
In Gröden wird die zweifache Super-G-Weltcup-Gesamtsiegerin auch viel befreiter an den Start gehen. Der ganz grosse Druck, es unter die ersten Drei bei einem Rennen zu schaffen, ist erst mal weg. Denn der 3. Platz vor einer Woche beim Super-G in St. Moritz war für Weirather so etwas wie ein Dosenöffner, da sie sich vorher zu viel Druck auferlegte. «In Lake Louise lief es ja nicht ganz so gut für mich. Deswegen war St. Moritz wirklich eine Befreiung mit dem ersten Podestplatz der Saison. Da hat sehr gutgetan!», erklärte sie ihre Erleichterung nach zuvor einem 5. und 15. Platz in Übersee.

Was die LSV-Läuferin aber nervt, lesen Sie in der Samstags-Ausgabe des "Volksblatt".

(js)

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