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Der Verantwortliche Robert Hassler zieht eine positive Bilanz zur Kampagne. (Foto: IKR)
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Liechtenstein|07.12.2018 (Aktualisiert am 10.12.18 13:08)

Positive Bilanz zur Kampagne für Arbeitssicherheit

VADUZ - Liechtenstein hat in diesem Jahr erstmals an der Kampagne der Europäischen Agentur für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) teilgenommen. Unterstützt wurde die Durchführung durch das Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport.

Der Verantwortliche Robert Hassler zieht eine positive Bilanz zur Kampagne. (Foto: IKR)

VADUZ - Liechtenstein hat in diesem Jahr erstmals an der Kampagne der Europäischen Agentur für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) teilgenommen. Unterstützt wurde die Durchführung durch das Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport.

Unter dem Titel "Gesunde Arbeitsplätze - Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben" wurden durch Veranstaltungen und Beiträge Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Liechtenstein sensibilisiert, wie es in einer Mitteilung des Amts für Volkswirtschaft heisst. Für die Organisation war Robert Hassler, Leiter des Fachbereichs Arbeitsinspektorat beim Amt für Volkswirtschaft, zuständig.

Coiffeure sollten Hände schützen

Lanciert wurde die Kampagne im Frühjahr dieses Jahres. "Im April machten wir mit einer Medienkonferenz den Auftakt zur Kampagne. Seitens der EU-OSHA war Lothar Lieck zu Gast, der die Kampagnenziele erläuterte", erinnert sich Hassler in der Mitteilung. "Mit einem Anlass in der ersten Jahreshälfte widmeten wir uns dem Coiffeurgewerbe. Ein Vertreter der SUVA konnte den Branchenvertretern aufzeigen, welche Gefahren ihr Arbeitsplatz birgt und er gab die Empfehlung, die Hände möglichst mit dünnen Handschuhen zu schützen. Sehr guten Anklang fand auch die Veranstaltung in der zweiten Jahreshälfte, die sich an einen breiten Kreis von Branchen richtete und anhand von Beispielen auf versteckte Gefahren hinwies", ergänzt der Arbeitsinspektor.

Positive Rückmeldungen

Mit Ende dieses Jahres blickt Liechtenstein auf die erste gemeinsame Kampagne mit der EU-OSHA zurück. Die Rückmeldungen der Kampagnenteilnehmer und Partner sind laut Hassler immer positiv gewesen. Die Exposition gegenüber gefährlichen Stoffen am Arbeitsplatz sei in Europa viel häufiger als gemeinhin bekannt. Gefährliche Substanzen bei der Arbeit könnten nicht nur eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen und Krankheiten verursachen, sondern stellten auch Sicherheitsrisiken dar. "Es ist in jedem Fall wichtig, dass wir jede Gelegenheit nutzen, um auf die Gefahren am Arbeitsplatz hinzuweisen. Ich persönlich ziehe positive Bilanz. Wenn wir nur einen Schaden abwenden konnten, hat sich die Sache schon gelohnt", meint Hasler.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://healthy-workplaces.eu/de oder direkt beim Amt für Volkswirtschaft, Robert Hassler, Leiter Fachbereich Arbeitsinspektorat Telefon +423 236 64 53, Mail robert.hassler@llv.li

(red/ikr)

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