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Liechtenstein|06.12.2018 (Aktualisiert am 06.12.18 19:15)

Bushaltestellen: Neues Meldelampen-System wird getestet

VADUZ - Das Amt für Bau und Infrastruktur hat in Zusammenarbeit mit den Liechtensteinischen Kraftwerken und der LIEmobil entschieden, ein neues Meldelampen-System zu testen. Damit soll dem Problem der teils schlecht einsehbaren Personenwartekabinen an Haltestellen entgegengewirkt werden.

Bei Dunkelheit oder schlechter Witterung sei es in der Vergangenheit vorgekommen, dass wartende Fahrgäste an den Haltestellen der LIEmobil zu spät oder gar nicht erkannt wurden, so das ABI in seiner Aussendung. Um dem Problem der teils schlecht einsehbaren Personenwartekabinen entgegen zu wirken, habedas Amt für Bau und Infrastruktur in Zusammenarbeit mit den Liechtensteinischen Kraftwerken und der LIEmobil entschieden, an vorerst fünf Haltestellen ein laut Amt "erprobtes, ausbaufähiges, robustes und pflegeleichtes" Meldelampen-System zu testen. Das neue System sei von der PostAuto AG entwickelt worden und befinde sich derzeit in der Ostschweiz in der Testphase. Innerhalb der Haltekabine befindet sich ein Bewegungsmelder, der mittels Bluetooth vier rote LEDs über dem Haltestellenschild aktiviert. Die gesamte Anlage werde mittels Solarpanel betrieben und funktioniere somit netzunabhängig.

Zusätzlich zum Bewegungsmelder sei ein Meldetaster ("Pushbutton Unit") installiert worden. Der Knopf könne von körperlich beeinträchtigten Personen betätigt werden und löse vier blaue LEDs auf dem Haltestellenschild aus. So werde dem Fahrpersonal angezeigt, dass ein Fahrgast dessen Hilfe benötigt, so das Amt weiter. Nach der rund dreimonatigen Testphase soll entschieden werden, ob die Lösung an weiteren neuralgischen Haltestellen eingesetzt werden soll.

(ikr/red)

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