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Nach seinem Kreuzbandriss wird LSV-Athlet Nico Gauer in diesem Winter keine Rennen mehr bestreiten. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|05.12.2018

Saisonende: Nico Gauer erleidet Kreuzbandriss

GRÖDEN - Für LSV-Athlet Nico Gauer ist die diesjährige Skisaison bereits gelaufen. Bei der Abfahrt in Gröden (ITA) zog sich der 22-Jährige am Wochenende einen Riss des vorderen rechten Kreuzbandes sowie eine Miniskuszerrung zu.

Nach seinem Kreuzbandriss wird LSV-Athlet Nico Gauer in diesem Winter keine Rennen mehr bestreiten. (Foto: ZVG)

GRÖDEN - Für LSV-Athlet Nico Gauer ist die diesjährige Skisaison bereits gelaufen. Bei der Abfahrt in Gröden (ITA) zog sich der 22-Jährige am Wochenende einen Riss des vorderen rechten Kreuzbandes sowie eine Miniskuszerrung zu.

Erst vor zwei Wochen konnte Nico Gauer im französischen Tignes als Dritter bei einem FIS-Super-G erstmals in dieser Saison aufs Podest steigen. Fakt ist: Es wird in diesem Winter definitiv der einzige Top-3-Platz des LSV-Athleten bleiben, denn für ihn ist die Saison nach einer schweren Verletzung – Kreuzbandriss – vorzeitig beendet. «Die Verletzung habe ich mir beim zweiten Abfahrtsrennen in Gröden zugezogen, am Donnerstag werde ich operiert», bestätigt der Balzner gegenüber dem «Volksblatt».

Vor der «Unglücksfahrt» bestritt Gauer in den Dolomiten bereits ein Training sowie das erste von zwei Rennen, das er auf dem 30. Platz abschloss. «Im ersten Rennen habe ich vor dem Flachstück einen Fehler gemacht, der viel Zeit gekostet hat, deshalb war ich für das zweite umso motivierter – ich wollte es umbedingt besser machen.»

Und der heimische Skifahrer legte dann auch gut los, ehe er in einer langezogenen Linkskurve einen Schlag erwischte und nach hinten gedrückt wurde. «Ich hörte nur ein Knacken und wusste, dass etwas nicht gut ist», schildert der Nachwuchsathlet im Nachhinein. Auf direktem Weg ging es mit Trainer Wolfgang Auderer dann zum Arzt. Die Diagnose: Riss des vorderen rechten Kreuzbandes sowie eine Zerrung des Meniskus – Saison beendet!



«Er ist nicht mal gestürzt»

«Das ist schon sehr sehr bitter», meinte auch Trainer Auderer gestern auf «Volksblatt»-Anfrage. Er sprach von vielen ungünstigen Faktoren, die zusammengekommen seien. «Die Bodensicht war nicht ideal, aber auch nicht dramatisch. Er hat einfach einen Schlag bekommen, wurde reingedrückt und das reichte – er ist nicht einmal gestürzt», so der Österreicher.

Die Euophorie im LSV-Herrenteam um Trainer Auderer ist damit bereits wenige Wochen nach dem Auftakt stark eingebremst worden. Denn neben Gauer schlägt sich aktuell auch A-Kader-Fahrer Marco Pfiffner mit Problemen herum. Er hat noch immer mit den Folgen seiner Gehirnerschütterung, die er sich im Sommer bei einem Trainingssturz zuzog, zu kämpfen.


Mehr dazu lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe von Mittwoch, 5. Dezember 2018

(mm)

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