Ganz egal ob Fabienne Wohlwend in der neuen «W-Series» einen der 18 begehrten Startplätze erhält oder nicht, in der Ferrari Challenge wird die Schellenbergerin mit ihrem Team «octane126» so oder so am Start stehen. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|29.11.2018

Wohlwend hofft auf Startplatz in neuer Rennserie

SCHELLENBERG - Fabienne Wohlwend ist eine der 55 Qualifikantinnen, die sich Chancen auf ein Cockpit in der 2019 erstmals durchgeführten Formel-Meisterschaft für Frauen, der «W-Series», ausrechnen können. Dafür muss sie aber das Auswahlprozedere mit verschiedenen Tests im Januar überstehen.

Ganz egal ob Fabienne Wohlwend in der neuen «W-Series» einen der 18 begehrten Startplätze erhält oder nicht, in der Ferrari Challenge wird die Schellenbergerin mit ihrem Team «octane126» so oder so am Start stehen. (Foto: ZVG)

SCHELLENBERG - Fabienne Wohlwend ist eine der 55 Qualifikantinnen, die sich Chancen auf ein Cockpit in der 2019 erstmals durchgeführten Formel-Meisterschaft für Frauen, der «W-Series», ausrechnen können. Dafür muss sie aber das Auswahlprozedere mit verschiedenen Tests im Januar überstehen.

Nicht nur dass sich Fabienne Wohlwend nach dem gewonnenen «Finali Mondiali» der Trofeo Pirelli Amateure-Weltmeisterin nennen kann, nein, der Erfolg vor knapp einem Monat in Monza öffnet der heimischen Motorsporlerin möglicherweise nun die Türen für den nächsten Schritt in der Welt des Rennsports.

Wie in diesem Herbst bekannt wurde, bekommen nächstes Jahr die Frauen eine eigene Formel-Meisterschaft, die «W-Series». Geplant sind dabei sechs Rennen, in der die Racerinnen in identischen Formel-3-Autos antreten werden. Die Kräftemessen werden dabei im ersten Jahr in Europa stattfinden, später soll die Serie dann auch Veranstaltungen in Asien, Australien und Nordamerika umfassen.

Mehr Infos zur neuen Rennserie gibt's unten im Video:

Bereits kurz nach Bekanntgabe der neuen Serie erklärte Wohlwend gegenüber dem «Volksblatt» schon, dass sie sich, sofern sich dies mit ihrem Rennkalender vereinbaren liesse, «sehr für ein Cockpit interessieren würde». Einen fixen Startplatz erhält die Schellenbergerin zwar nicht, als eine der 55 Qualifikantinnen bekommt sie aber die Chance, ihren Wunsch in die Realität umzusetzen. 

«Die Organisatoren der neuen Serie haben mir nach dem Gewinn des Weltfinals in den sozialen Medien gratuliert. Ich hab mich dafür bedankt und so kam der Kontakt zustande»

Fabienne Wohlwend

Eines führte zum anderen und von über 100 potenziellen Kandidatinnen schaffte es die Schellenbergerin in die erste engere Auswahl. «Ich freue mich natürlich riesig darüber, dass ich diese Möglichkeit erhalte, bin mir aber sicher, dass das Auswahlprozedere ziemlich hart werden wird.»

Chancen stehen «nicht schlecht»

Das ist in der Tat so. Denn von den 55 Fahrerinnen, erhalten lediglich 18 einen Startplatz in der im Mai 2019 startenden neuen Serie. Catherine Bond Muir, CEO der Serie, freut sich über die grosse Nachfrage, wie auf der offiziellen Website «w-series.com» sagt, überrascht davon sei sie aber nicht. Die Einführung des neuen Formats bezeichnet sie als «ersten Schritt, um die Ungleichheit von Frauen und Männern im Motorsport zu korrigieren.»


Welche Aufgaben auf die Liechtensteiner Motorsportlerin Fabienne Wohlwend warten, um sich einen Startplatz in der neuen Frauen-Rennserie zu ergattern und wie sie ihre Chancen einschätzt lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe von Donnerstag, 29. November 2018.

(mm)

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