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Vorsteher Günther Kranz überzeugte mit "Clunia" das Stimmvolk knapp. (Archivfoto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|25.11.2018 (Aktualisiert am 25.11.18 15:15)

Eschner und Nendler stimmen knapp für das Projekt "Clunia"

ESCHEN-NENDELN - Nachdem die Ergebnisse der "Tour de Ski" ausgezählt waren, trudelte am frühen Sonntagnachmittag auch der Entscheid der Eschner und Nendler Stimmbürger zu "Clunia" ein, welches den Nendler Ortskern attraktiver gestalten soll. 51,34 Prozent befürworteten das Projekt.

Vorsteher Günther Kranz überzeugte mit "Clunia" das Stimmvolk knapp. (Archivfoto: Michael Zanghellini)

ESCHEN-NENDELN - Nachdem die Ergebnisse der "Tour de Ski" ausgezählt waren, trudelte am frühen Sonntagnachmittag auch der Entscheid der Eschner und Nendler Stimmbürger zu "Clunia" ein, welches den Nendler Ortskern attraktiver gestalten soll. 51,34 Prozent befürworteten das Projekt.

Insgesamt gaben 1648 der 2273 wahlberechtigten Eschner und Nendler ihre Stimme ab, die Stimmbeteiligung lag bei 72,5 Prozent. 51,34 Prozent (846 Bürger) stimmten mit Ja. Das Ergebnis war denkbar knapp: Schlussendlich entschieden 43 Stimmen.

Schon lange versucht die Gemeinde, den Ortskern in Nendeln attraktiver zu gestalten. Im Juni stellte die Gemeinde das Projekt "Clunia" der Bevölkerung vor und nahm nochmals deren Anregungen auf – neu wurde dadurch etwa die für später angedachte Tiefgarage schon in die erste Bauetappe übernommen. Die ursprünglichen Kosten für die erste Etappe von 8,5 Millionen erhöhten sich jedoch auf 11,9 Millionen Franken, was eine Abstimmung nötig machte. 

Vorsteher Günther Kranz freute sich über den Abstimmungserfolg, auch wenn dieser knapp ausfiel. Enttäuscht zeigte er sich gegenüber dem "Volksblatt" darüber, dass der Widerstand gegen "Clunia" ausgerechnet aus Nendeln kam. Man werde die Neinstimmen aber ernstnehmen und sie in die weitere Entwicklung miteinbeziehen. Damit spielte der Vorsteher insbesondere auf die für die Kernzone verfügbare Bodenfläche an. Ein Grundstück, das mitten im geplanten Ortszentrum liegt, befindet sich derzeit nämlich noch in Privatbesitz. Die Gemeinde habe aber bereits Kontakt mit dem Eigentümer aufgenommen: "Ich bin überzeugt, dass sich hier kurz- oder mittelfristig eine Lösung finden wird."

(df)

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