Parteipräsident Thomas Banzer mit den Kandidaten: Marco Strub, Fabio Gassner, Adrian Gertsch, Armin Schädler, Gertrud Vogt, Reto Eberle, Stephan Gassner und Jonny Sele. (Fotos: MZ)
Politik
Liechtenstein|23.11.2018 (Aktualisiert am 24.11.18 10:12)

Die FBP Triesenberg geht mit einem 8er-Team ins Rennen

TRIESENBERG - Im Restaurant Edelweiss herrschte gestern Abend ein Black Friday ohne Rabatte. Die FBP Triesenberg hatte zur Nominationsversammlung eingeladen und zahlreiche Interessierte folgten dem Ruf. Vier bestehende und vier neue Kandidaten konnte die Ortsgruppe schliesslich präsentieren. Wenngleich man sich mehr als eine Frau im Team gewünscht hätte, war die Zustimmung doch einhellig. Die FBP will auch in Zukunft eine wichtige Rolle in Triesenberg spielen.

Parteipräsident Thomas Banzer mit den Kandidaten: Marco Strub, Fabio Gassner, Adrian Gertsch, Armin Schädler, Gertrud Vogt, Reto Eberle, Stephan Gassner und Jonny Sele. (Fotos: MZ)

TRIESENBERG - Im Restaurant Edelweiss herrschte gestern Abend ein Black Friday ohne Rabatte. Die FBP Triesenberg hatte zur Nominationsversammlung eingeladen und zahlreiche Interessierte folgten dem Ruf. Vier bestehende und vier neue Kandidaten konnte die Ortsgruppe schliesslich präsentieren. Wenngleich man sich mehr als eine Frau im Team gewünscht hätte, war die Zustimmung doch einhellig. Die FBP will auch in Zukunft eine wichtige Rolle in Triesenberg spielen.

Mit der Rolle in Triesenberg startete die gut besuchte Versammlung, zu der FBP Obmann Armin Schädler begrüssen durfte. Darunter auch Landtagspräsident Albert Frick, der Landtagsabgeordnete Wendelin Lampert, Regierungsrat Mauro Pedrazzini und Parteipräsident Thomas Banzer. In einem kurzen Rückblick wurde aufgezeigt, dass die FBP auch in Triesenberg auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken kann. Da war das Erlangen und Sichern des fünften Gemeinderatssitzes, das Stellen des Vizevorstehers in dieser Periode, das sehr gute Abschneiden von Armin Schädler als Vorsteherkandidat an den letzten Gemeindewahlen und die vielen Themen, die durch die FBP Triesenberg angestossen wurden und heute zur Diskussion stehen oder bereits Realität sind. Dazu zählen die Themen Zentrumsentwicklung und Nahversorgung, die Haltung gegenüber dem Gewerbe und den Dienstleistern und dem Bereitstellen der dafür notwendigen Flächen, das Wohnen im Alter, das Fernwärmenetz mit der LGV, der neue Standort der Feuerwehr und die Erweiterung und Erneuerung der Sportanlage.

Einstim­mig wurde das Kandidatenteam von den Anwesenden nominiert.

Vier bisherige und vier Neue

Mit der Bekanntgabe des Kandidatenteams wurde der Höhepunkt des Abends eingeladen. Zuerst wurden die vier Kandidaten genannt, die bereits im Gemeinderat aktiv sind und sich einer neuen Kandidatur stellen: Stefan Gassner, Fabio Gassner, Jonny Sele und Marco Strub. Bis auf Edmund Beck konnten sich alle bisherigen Gemeinderäte motivieren, erneut ihren Dienst an der Gemeinde zu leisten. Sie führten dies auch auf die gute Zusammenarbeit in der FBP Fraktion zurück. Schliesslich wurde das Paket komplett geschnürt mit den vier Erstkandidierenden: Adrian Gertsch, Gertrud Vogt, Reto Eberle und Armin Schädler. Auch sie erläuterten kurz ihre Motivation und zeigten sich voller Tatendrang. Die Versammlung zeigte sich sehr zufrieden mit „ihrem“ Team, weshalb die Nomination auch rasch und einstimmig über die Bühne ging. Der nächste Schritt sei nun, so das Kandidatenteam, gemeinsam die Schwerpunkte für die nächsten vier Jahre zu formulieren, wobei man sicher auf der guten Arbeit aus der Vergangenheit aufbauen wolle.

Vorsteherkandidat

Ein Wermutstropfen war an der ansonsten sehr positiven Versammlung doch auszumachen. Die FBP Triesenberg konnte an diesem Abend noch keinen Vorsteherkandidaten präsentieren. Es seien Gespräche gelaufen und man sei nach wie vor mit einem Kandidaten in Diskussion, liess der Obmann sich in die Karten blicken. Die Hoffnung, dass man nochmals zu einer Nominationsversammlung rufe, sei noch nicht begraben. Die Stimmung im Saal war eindeutig: Die FBP Triesenberg sollte einen Kandidaten stellen. Mit den Leistungen des aktuellen Amtsinhabers zeigten sich viele wenig begeistert. Immerhin zeigte die Versammlung aber Verständnis, dass es für einen Kandidaten oder eine Kandidatin für das Vorsteheramt eine schwierige Entscheidung sei, wenn man mit beiden Beinen fest im Berufsleben steht.

Von links: Regie­rungs­rat Mauro Pedraz­zini, Vizevor­steher Stephan Gassner, Hanni Noser und Landtagspräsident Albert Frick.
(eps)

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