FCV-Kapitän Philipp Muntwiler ist heiss auf das Spiel bei Spitzenreiter Servette Genf. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|23.11.2018 (Aktualisiert am 23.11.18 20:48)

Vaduz fährt mit breiter Brust nach Genf

VADUZ - Schweres Auswärtsspiel für den FC Vaduz bei Servette Genf (Samstag, 19 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li). Die Residenzler müssen beim derzeit besten Team der Challenge League ran. Doch trotz neun Zählern Rückstand fährt Vaduz mit viel Selbstvertrauen an den Genfer See.

FCV-Kapitän Philipp Muntwiler ist heiss auf das Spiel bei Spitzenreiter Servette Genf. (Foto: MZ)

VADUZ - Schweres Auswärtsspiel für den FC Vaduz bei Servette Genf (Samstag, 19 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li). Die Residenzler müssen beim derzeit besten Team der Challenge League ran. Doch trotz neun Zählern Rückstand fährt Vaduz mit viel Selbstvertrauen an den Genfer See.

Denn der letzte Ausflug in die Westschweiz endete mit dem wahrscheinlich besten Saisonspiel und drei Punkten. Vor drei Wochen gewann Vaduz beim (finanziellen) Ligakrösus Lausanne-Sport hochverdient mit 2:1.

Mario Frick hat sich hoffentlich die richtige Taktik gegen Servette ausgedacht. (Foto: MZ)

Ein Ergebnis, das man heute wiederholen möchte. «Es ist ein attraktiver Gegner, der gut in Form ist. Einfach wird es nicht, doch wir haben Servette in dieser Saison schon zu Hause 1:0 geschlagen und auch letzte Saison in Genf gewonnen», fährt FCV-Kapitän Philipp Muntwiler (31) mit breiter Brust ins Stade de Genève. «Wenn wir defensiv kompakt stehen, können wir ihnen grosse Probleme bereiten. Und ganz wichtig: wir müssen vor dem Tor eiskalt sein. Mit einer Führung im Rücken in Genf würde es auf jeden Fall einfacher.»
Diese kompakte Defensive ist das Erfolgsrezept für den Auftritt beim Tabellenführer. Denn im Umschalt-spiel ist die Mannschaft von Alain Geiger (58) brandgefährlich. «Da sind sie richtig gut. Wenn wir den Ball verlieren, haben sie so viele schnelle Stürmer. Das ist eine riesen Waffe von ihnen», weiss Vaduz-Coach Mario Frick (44).
Deshalb wurde diese Woche, in der Vorbereitung auf Genf, genau darauf Wert gelegt. «Unser Matchplan ist klar: wir wollen schnell hinter den Ball und in die eigene Ordnung zurückkommen. Damit sollten wir auch die schnellen Konter von Servette unterbinden können.»
Ähnlich wie Lausanne
Mut macht Frick auch der Sieg in Lausanne. Denn der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft sieht bei den «wellschen Mannschaften einen ähnlichen Spielstil». «Wichtig wird sein, dass wir kompakt stehen und nicht ins offene Messer laufen. Und wir haben auch ihre Problemzonen gesehen. Wenn wir schnell über die Flügel spielen, bekommen wir unsere Chancen. Denn dort hat Servette seine Probleme», so Frick.

In welchem System Frick sein Team in Genf auflaufen lassen will und welchen Druck Philipp Muntwiler verspürt, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(js)

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