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Das angestrebte Ziel, einen Platz in den Top 200 des Juniorenrankings zu ergattern, hat Sylvie Zünd erreicht. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|22.11.2018

Ein klares Ziel vor Augen

SCHAAN - Noch ein Turnier dann ist Sylvie Zünds ereignisreiche Saison 2018 zu Ende. Obwohl das Jahr für die junge Athletin etliche Highlights bereit hielt und sie sich deutlich steigern konnte, blieb sie auch von Rückschlägen nicht verschont. Dennoch strebt die erst 17-Jährige im kommenden Tennisjahr den nächsten Schritt an.

Das angestrebte Ziel, einen Platz in den Top 200 des Juniorenrankings zu ergattern, hat Sylvie Zünd erreicht. (Foto: MZ)

SCHAAN - Noch ein Turnier dann ist Sylvie Zünds ereignisreiche Saison 2018 zu Ende. Obwohl das Jahr für die junge Athletin etliche Highlights bereit hielt und sie sich deutlich steigern konnte, blieb sie auch von Rückschlägen nicht verschont. Dennoch strebt die erst 17-Jährige im kommenden Tennisjahr den nächsten Schritt an.

Wenn Liechtensteins Tennisspielerin kommende Woche in der israelischen Stadt Ramat HaSharon bei ihrem letzten Turnier (Grade 3) in diesem Jahr aufschlägt, so tut sie dies mit einem guten Gefühl. Zugegeben, ein perfektes Jahr mit Topleistungen, wie sich das ein Sportler normaler Weise wünscht, war es nicht. Mit Blick auf die zuletzt schwierigen Jahre kann aber festgehalten werden, dass 2018 die positiven Ereignise eindeutig überwogen.

Für Sylvie Zünd war es keine einfach Zeit. (Foto: MZ)

 Doch blicken wir kurz zurück: Eine Stressfraktur im Scheinbein hatte Zünd letzte Saison eingebremst. Der Ermüdungsbruch, der erstmals im Dezember 2016 diagnostiziert worden war, machte sich in Form einer Entzündung erneut bemerkbar. Die Folge: Eine längere Rehabilitationsphase. Erst im Oktober 2017 kehrte die mittlerweile 17-jährige Liechtensteinerin zurück auf die internationale Bühne – und das mit Erfolg!

Deutliche Steigerung im Ranking

Immer wieder liess die Oberländerin bei ITF-Juniorenturnieren ihre Klasse aufblitzen: Auf einen überraschenden Finalvorstoss als Qualifikantin in Cadolzburg (Grade 4) folgte der wohl grösste Erfolg in ihrer Karriere. Im tunesischen Hammamet holte sich Zünd nämlich den Turniersieg – ihren ersten auf Stufe Grade 4.

Kurze Zeit später wurde der Aufwärtstrend der jungen Athletin des Liechtensteiner Tennisverbandes (LTV) aber jäh gestoppt. Ihre alte Verletzung machte sich wieder bemerkbar – eine erneute Pause war unumgänglich.
Doch Zünd kämpfte sich zurück, auch mit Blick auf das Saisonhighlight, den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Buenos Aires. Und der eiserne Wille der jungen Tennisspielerin zahlte sich aus und wurde belohnt. Im Einzelbewerb bezwang sie damals als 237. der Junioren-Weltrangliste die Top-40-Spielerin Ana Makatsavia aus Georgien. Ein weiterer Höhepunkt, der bestätigt, dass Zünd auf dem richtigen Weg ist.

Die LTV-Nachwuchsspielerinn hat sich für 2019 so einiges vorgenommen. Ein grosses Ziel sei die Teilnahme an einem Junior-Grand-Slam-Turnier, in dessen Zusammenhang sie kürzlich auf der Plattform «I believe in you» ein Crowdfunding-Projekt gestartet hat.


Wo Liechtensteins Tennisspielerin Sylvie Zünd nach den YOG noch unterwegs war und welche Ziele sie sich für kommendes Jahr gesteckt hat, lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe von Donnerstag, 21. November 2018

(mm)

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