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Die Gewinner (von links): Michael Baumeler gewann mit «Abstellgleis» den Goldenen Spaten in der Kategorie «Jugendfilm», der Sonderpreis ging an Willi Waser und «Bester Dokumentarfilm» an Josef Pettinger. (Foto: Michael Zanghellini)
Kultur
Liechtenstein|18.11.2018 (Aktualisiert am 18.11.18 17:12)

Film- und Videoclub Liechtenstein verleiht goldene Spaten

RUGGELL - Aus insgesamt 27 eingereichten Kurzfilmen wurden am vergangenen Samstag anlässlich des Internationalen Videograndprix im Küefer-Martis-Huus die besten Werke mit dem goldenen Spaten ausgezeichnet.

Die Gewinner (von links): Michael Baumeler gewann mit «Abstellgleis» den Goldenen Spaten in der Kategorie «Jugendfilm», der Sonderpreis ging an Willi Waser und «Bester Dokumentarfilm» an Josef Pettinger. (Foto: Michael Zanghellini)

RUGGELL - Aus insgesamt 27 eingereichten Kurzfilmen wurden am vergangenen Samstag anlässlich des Internationalen Videograndprix im Küefer-Martis-Huus die besten Werke mit dem goldenen Spaten ausgezeichnet.

Bereits zum 24. Mal ging am Samstag das Filmfestival über die Bühne. Der Film- und Videoclub Liechtenstein bietet allen nichtkommerziellen Filmschaffenden eine Plattform, um ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Festival startete morgens um neun Uhr und der Saal im Küefer-Martis-Huus war den ganzen Tag über gut besetzt, so die Veranstalter in ihrer Aussendung. Dabei sei eine bunte Mischung aus Dokumentarfilmen, Spielfilmen, Jugendfilmen und Trickfilmen über die Leinwand geflimmert. Nach jedem Filmblock folgte eine Besprechung der einzelnen Filme durch die Jury. Am Abend wurden die besten Filme mit Preisen ausgezeichnet.

"Goldener Spaten" für Jugendfilm geht nach Eschen

In der Kategorie Dokumentarfilm gewann Josef Pettinger (D) mit seinem Film „Reni“ den goldenen Spaten. Sein Portrait über eine Frau, welche ihr Leben mit den Folgen des Contergan-Medikamentes meistert, habe die Jury überzeugt. Der silberne Spaten wurde an Doris und Cord von Restorff (D) mit ihrer Dokumentation über den „Alltag im Slum von Mathare“ bei Nairobi verliehen. Bronze ging an Michael Preis (D) mit seinem Film „Havanna-Blues“.

In der Spielfilmkategorie gewann Dieter Leitner (A) mit  „Freiraum“ den goldenen Spaten.  Der silberne Spaten wurde an Rüdiger Schnorr (D) mit „Alles ganz natürlich“ verliehen. Bronze ging an das Filmteam ogablick (FL) mit ihrem Film „Das Ding aus der Zukunft“. In der Kategorie Jugendfilme und Filme mit Jugendlichen gewann Michael Baumeler aus Eschen mit "Abstellgleis den goldenen Spaten. 

Den goldenen Spaten „Preis der Jury“ ging dieses Jahr an Heinz-Werner Breiter (A) mit seinem Dokumentarfilm „Der ewige Kampf“ über die Po-Ebene in Norditalien. Ebenfalls einen goldenen Spaten mit dem Prädikat „pädagogisch wertvoll“ erhielt Willi Waser (CH) mit seiner Dokumentation über „Die Arbeitsglückliche“ Künstlerin Christina Krüsi. Die UNICA-Medaille für besondere Verdienste um das Filmschaffen ging dieses Jahr an Rolf Leuenberger (CH), einem Mitglied aus dem Verein, der in Sessa beim Hotel Grappoli im Tessin ein Filmmuseum aufgebaut hat.

(pd/red)

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