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Sensoren sollen in Vaduz künftig zeigen, wo Parkplätze frei sind. (Symbolfoto: Shutterstock)
Politik
Liechtenstein|14.11.2018 (Aktualisiert am 14.11.18 15:26)

Vaduz führt Parkleitsystem ein

VADUZ - Der Gemeinderat befürwortet die Einführung eines Parking Managements beziehungsweise eines Parkleitsystems und genehmigte hierfür einen Kredit von 266 500 Franken. Das System soll Ende März 2019 zu Beginn der Touristensaison in Betrieb gehen.

Sensoren sollen in Vaduz künftig zeigen, wo Parkplätze frei sind. (Symbolfoto: Shutterstock)

VADUZ - Der Gemeinderat befürwortet die Einführung eines Parking Managements beziehungsweise eines Parkleitsystems und genehmigte hierfür einen Kredit von 266 500 Franken. Das System soll Ende März 2019 zu Beginn der Touristensaison in Betrieb gehen.

Parkplätze gibt es in Vaduz eigentlich genug – nur wo ist gerade einer frei? Die Parkplatzsuche im Vaduzer Zentrum ist nicht nur für den Autofahrer nervenaufreibend, sondern kann bei Wendemanövern oder Rückwärtsfahrten auch die Verkehrssicherheit gefährden. Eine Abhilfe sieht der Vaduzer Gemeinderat in einem Parkleitsystem. «Dabei geht es hauptsächlich darum, die Parkplatzsuchenden dorthin zu führen, wo freie Parkplätze zur Verfügung stehen», heisst es im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 23. Oktober. Um die relevanten Daten erfassen zu können, muss ein Parkplatz von einem System als «frei» oder «besetzt» registriert werden, was den Autofahrern wiederum auf einer Tafel beziehungsweise Plattform angezeigt wird. Die Gemeinde hat nun die Firma Vestra ICT damit beauftragt, einen geeigneten Anbieter zu finden.

In einem ersten Schritt sollen das Parkhaus und der Parkplatz Zentrum, der Parkplatz Äule sowie der Parkplatz St. Florinsgasse mit einem Parking Management ausgestattet werden. Das sind insgesamt 245 Parkplätze. Jeder einzelne erhält einen Sensor, welcher dessen Status erfasst. Geplant ist, dass in Parkhäusern Deckensensoren zum Einsatz kommen, bei den Aussenplätzen sind versenkte Bodensensoren angedacht. Dazu muss laut Protokoll einmalig ein Netzwerk aufgebaut und ein Server eingerichtet werden, um die Daten zu sammeln, auszuwerten und weiterzuleiten. Auch muss eine Plattform für die Nutzer (Gemeindepolizei, Administrator) zur Ansicht zur Verfügung gestellt werden. Das System soll so konzipiert werden, dass sukzessive weitere Parkplätze eingepflegt werden können.

(df)

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