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Daniel Dietsche (Rheinbauleiter von St. Gallen), Moderatorin Petra Matt und Emanuel Banzer (Amt für Bevölkerungsschutz). (Fotos: Nils Vollmar)
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Liechtenstein|14.11.2018

Grosses Interesse am Rheindammsanierungsprojekt

MAUREN - Das Amt für Bevölkerungsschutz führte gestern Abend im Gemeindesaal Mauren die erste Informationsveranstaltung zur Rheindammsanierung durch.

Daniel Dietsche (Rheinbauleiter von St. Gallen), Moderatorin Petra Matt und Emanuel Banzer (Amt für Bevölkerungsschutz). (Fotos: Nils Vollmar)

MAUREN - Das Amt für Bevölkerungsschutz führte gestern Abend im Gemeindesaal Mauren die erste Informationsveranstaltung zur Rheindammsanierung durch.

„Untersuchungen haben gezeigt, dass einige Teilabschnitte des Rheindamms den heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr genügen“, betonte Emanuel Banzer, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz in seinen Ausführungen gestern Abend im Gemeindesaal in Mauren. Dort herrschte grosser Andrang zur ersten Informationsveranstaltung. Regierungsrätin Dominique Hasler betonte die Notwendigkeit der Verbesserung des Hochwasserschutzes. Für sie hat der Rhein zwei Seiten, nämlich eine rationale und eine emotionale. Aus rationaler Sicht müsse man zur Kenntnis nehmen, dass der Rheindamm Schwachstellen aufweise, was die Sicherheit der Bevölkerung vor dem Rhein in Frage stelle. Das Grundwasserverhalten und die Ökologie müssen anhand einer Machbarkeitsstudie ermittelt werden. Konkrete Zahlen zur Dammsanierung sollten helfen, entsprechende Entscheidungen treffen zu können. Die emotionale Seite sei das Alter des Dammes. „Röfe, Fön und der Rhein sind die drei Landesnöte“, betonte Dominique Hasler. Noch heute können Personen, die den Dammbruch im Jahre 1927 miterlebt hatten, Geschichten erzählen, die die emotionale Seite des Ereignisses aufzeigen. Die Anteilnahme an dem Ereignis war gross. 700 Personen aus 20 Ländern halfen gegen Kost und Logis bei den Aufräumarbeiten, zeigen Dokumente aus dem Landesarchiv auf. Damit sich dieses Ereignis nicht wiederhole, sei eine Dammsanierung unerlässlich.

Emanuel Banzer bei seinem Referat.

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