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Thomas Rehak von der Neuen Fraktion. (Foto: MZ)
Politik
Liechtenstein|09.11.2018 (Aktualisiert am 09.11.18 10:56)

2,5 Millionen Franken für neue Radio-L-Infrastruktur

VADUZ - Knapp 2,5 Millionen Franken bekommt Radio L für die Rundumerneuerung der Sendeinfrastruktur samt einem Umzug in neue Räumlichkeiten. Weiter hat der Landtag die Erhöhung des Radio L-Landesbeitrags auf 2,3 Millionen Franken bestätigt.

Thomas Rehak von der Neuen Fraktion. (Foto: MZ)

VADUZ - Knapp 2,5 Millionen Franken bekommt Radio L für die Rundumerneuerung der Sendeinfrastruktur samt einem Umzug in neue Räumlichkeiten. Weiter hat der Landtag die Erhöhung des Radio L-Landesbeitrags auf 2,3 Millionen Franken bestätigt.

Die bestehenden Geräte seien nämlich mehrheitlich über 10 Jahre alt, schreibt die Regierung im Landesvoranschlag zum budgetierten Auf- und Ausbau beim Liechtensteiner Rundfunk (LRF). Damit war Thomas Rehak (NF) gar nicht einverstanden. Er stellte den Antrag, die Investitionen auf gerade 200 000 Franken zu kürzen. «Zum jetzigen Zeitpunkt ist es fahrlässig, dem Landessender 2,5 Millionen Franken zur Verfügung stellen», betonte der NF-Abgeordnete mit Verweis auf die fürs Frühjahr angedachte Diskussion rund um die Mediengestaltung. Mehrere Abgeordnete widersprachen: Da gehe es aber nur um die Medienförderung – Radio L sei davon nicht betroffen. Thomas Rehak liess sich nicht beirren: «Meiner Meinung nach können wir mit der Investition durchaus noch ein paar Monate warten.»
Das wurde aber von allen anderen Abgeordneten nicht gutgeheissen. Und schon zuvor war ein NF-Antrag zur Senkung des neuen budgetieren Landesbeitrags für Radio L von jährlich rund 2,3 Millionen auf 1,8 Millionen Franken gescheitert. Rehaks letzter Satz: «In den letzten zwei Tagen fünf Millionen Franken für Radio L zu sprechen, ist nun wirklich keine Glanzleistung.»

(hm)

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