Die Hinrunde der Saison 2018/19 bot alles was das Fussballerherz begehrt: Hart umkämpfte Derbys, Last-Minute-Siege- und Niederlagen sowie wahre Torfeste . (Fotos: Michael Zanghellini/ Paul Trummer)
Sport
Liechtenstein|07.11.2018 (Aktualisiert am 07.11.18 17:50)

Kein Leader, dafür zwei Abstiegskandidaten

SCHAAN -  169 Mal standen Liechtensteins 17 Amateurteams von der 2. bis hinunter zur 5. Liga in den vergangenen knapp drei Monaten auf dem Fussballplatz. Eine Hinrunde, die wiederum viel Spektakel bot – für einige Mannschaften mit einem positiven Ausgang, für andere eher weniger.

Die Hinrunde der Saison 2018/19 bot alles was das Fussballerherz begehrt: Hart umkämpfte Derbys, Last-Minute-Siege- und Niederlagen sowie wahre Torfeste . (Fotos: Michael Zanghellini/ Paul Trummer)

SCHAAN -  169 Mal standen Liechtensteins 17 Amateurteams von der 2. bis hinunter zur 5. Liga in den vergangenen knapp drei Monaten auf dem Fussballplatz. Eine Hinrunde, die wiederum viel Spektakel bot – für einige Mannschaften mit einem positiven Ausgang, für andere eher weniger.

Langsam aber sicher bricht die Zeit an, in der das saftige Grün der heimischen Fussballplätze einer dünnen, weissen Schneeschicht weichen muss. Wintergefühle kommen bei den jetzigen, beinahe frühlingshaften Temperaturen zwar noch keine auf, angeklopft hat die kalte Jahreszeit aber bereits und das sicherlich nicht zum letzten Mal.


Für Liechtensteins Amateurkicker von der 2. bis zur 5. Liga heisst das, die lange – vielleicht auch langersehnte – Winterpause hat begonnen. Während manch eine Mannschaft mit Blick auf die Abschlusstabelle der Hinrunde ein ganz gutes Gefühl haben dürfte, gibt es auch jene Teams, die sich in der ersten Saisonhälfte nicht wirklich mit Ruhm bekleckert haben und auf einem Abstiegsplatz überwintern müssen.

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Welches Team (2. bis 5. Liga) hat Ihrer Meinung nach die beste Hinrunde abgeliefert?


2. Liga: Balzers kämpfte sich ran

Nicht zu diesen «gefährdeten» Mannschaften gehört der FC Balzers I. Die Oberländer, die im Sommer den Weg in die 2. Liga interregional antreten mussten, haben sich für die Rückrunde und ihrem gesetzten Ziel, den direkten Wiederaufstieg zu realisieren, eine gute Ausgangslage geschaffen. Mit nur einem Zähler Rückstand auf Leader Kreuzlingen und auf Platz zwei liegend hat sich das Team von Trainer Patrick Winkler nach einer kurzen Schwächephase endgültig zum Aufstiegsaspiranten gemausert. Ausschlag gebend dafür war vor allem die eindrückliche Siegesserie – fünf in Folge – die man zum Abschluss der Herbstrunde hingelegt hat.

Während der FCB in seiner Gruppe nun zu den Gejagten gehört, schlüpfte der FC Ruggell eine Spielklasse tiefer in die Rolle des «Jägers». Drittplatzierter in der 2. Liga Gruppe 1 ist das Team von Spielertrainer Vito Troisio nämlich erster Verfolger der beiden stark aufspielenden Equipen aus Weesen (2.) und Rorschach-Goldach (1.). Und mit etwas mehr Glück wäre für die Unterländer, die neben drei Unentschieden auch drei Niederlagen einstecken mussten, gar noch mehr dringelegen.


Der FCR ist für die Rückrunde allerdings gewarnt, denn in der ausgeglichenen Gruppe kann es in der Tabelle ganz schnell nach hinten gehen.

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Imp­res­sionen von den Spielen des FC Ruggell. (Fotos: MZ)

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Im Plus-Artikel erfahren sie, wie sich die restlichen FL-Amateurteams in den unteren Ligen geschlagen haben - auch die ein oder andere Überraschung war dabei.
(mm)

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