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So könnte das geplante Begegnungszentrum mit neuem Vereinshaus, Aussenräumen sowie Anpassungen der Churerstrasse mit Mehrzweckstreifen ausgestaltet werden. (Visualisierung: Gemeinderatsprotokoll Eschen)
Politik
Liechtenstein|05.11.2018 (Aktualisiert am 05.11.18 09:15)

Widerstand gegen Nendler Zentrumsprojekt "Clunia"

NENDELN - Am 25. November wird in Eschen über die Kernentwicklung "Clunia" abgestimmt. Die erste Bauetappe zur Entwicklung des Nendler Dorfzentrums wird knapp 12 Millionen Franken kosten. Doch gegen das Projekt regt sich nun Widerstand.

So könnte das geplante Begegnungszentrum mit neuem Vereinshaus, Aussenräumen sowie Anpassungen der Churerstrasse mit Mehrzweckstreifen ausgestaltet werden. (Visualisierung: Gemeinderatsprotokoll Eschen)

NENDELN - Am 25. November wird in Eschen über die Kernentwicklung "Clunia" abgestimmt. Die erste Bauetappe zur Entwicklung des Nendler Dorfzentrums wird knapp 12 Millionen Franken kosten. Doch gegen das Projekt regt sich nun Widerstand.

Bisher blieb es um das Projekt relativ ruhig. Seit 2010 wird in Eschen in Workshops und Arbeitsgruppen an Plänen gearbeitet, um das Dorfzentrum in Nendeln aufzuwerten und zu beleben. Im Juni stellte die Gemeinde das Projekt "Clunia" der Bevölkerung vor und nahm nochmals deren Anregungen auf - neu wurde dadurch etwa die für später angedachte Tiefgarage schon in die erste Bauetappe übernommen. Die ursprünglichen Kosten für die erste Etappe von 8,5 Millionen erhöhten sich auf 11,9 Millionen Franken, was eine Abstimmung nötig macht. Sollte diese am 25. November positiv ausgehen, wird ein Projektwettbewerb zur detaillierten Ausgestaltung durchgeführt. Danach soll die erste Bauetappe mit dem Vereinsgebäude sowie dem neuen öffentlichen Platz und der dazugehörigen Tiefgarage anlaufen. Die alte Post wird abgerissen.

Widerstand über Parteigrenzen hinweg

Nun regt sich allerdings Widerstand. Norbert Batliner, Werner Kranz, Martin Marxer, Renate Müssner, Josef Nägele und Helmut Walser wenden sich mittels einer Broschüre an die Bevölkerung und plädieren für ein Nein zum Verpflichtungskredit von 11,9 Millionen Franken. "Der geplante Nendler Ortskern kann mit diesem Projekt nicht nachhaltig gestaltet werden - leider", heisst es in dem Dokument, das dem "Volksblatt" vorliegt. Die Projektgegner betonen, sich für eine "sinnvolle, grössen- und kostenverträgliche Lösung am richtigen Ort" einzusetzen. 

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(df)

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