Fiebern dem Saisonstart entgegen: Tina Weirather und Trainer Karlheinz Pichler. (Foto: NV)
Sport
Liechtenstein|26.10.2018

Coach Pichler sicher: "Tina Weirather ist parat für Sölden!"

Sölden - Seit letzter Saison ist Karlheinz «Charly» Pichler (49) Trainer von Tina Weirather. Zusammen mit dem LSV-Star ist er bei Swiss Ski integriert. Und der Tiroler freut sich, dass es in Sölden (morgen 10 Uhr) endlich mit dem ersten Rennen der Saison losgeht.

Fiebern dem Saisonstart entgegen: Tina Weirather und Trainer Karlheinz Pichler. (Foto: NV)

Sölden - Seit letzter Saison ist Karlheinz «Charly» Pichler (49) Trainer von Tina Weirather. Zusammen mit dem LSV-Star ist er bei Swiss Ski integriert. Und der Tiroler freut sich, dass es in Sölden (morgen 10 Uhr) endlich mit dem ersten Rennen der Saison losgeht.

«Wir haben die letzten Wochen sehr gut Riesenslalom trainiert. Tina ist fit, der Schwung passt und es schaut sehr gut aus», ist Pichler zuversichtlich, dass sein Schützling stark in den WM-Winter startet. Vor allem, da Weirather schon gute Ergebnisse auf dem Rettenbachferner (3. Platz 2015, 5. Platz 2013) im Riesenslalom eingefahren hat. «Der Hang gefällt ihr, sie hat in Sölden schon gute Rennen gemacht. Für uns ist es vor allem der Einstand in den Rennwinter. Alle gehen mit Vorfreude ran, es ist viel los, es sind viele Zuschauer da und die Stimmung ist klasse. Es ist einfach ein lässiges Rennen.»
Vor allem ist es auch ein Gradmesser auf dem Weg zu den ersten Speedrennen, die dann erst Ende November in Lake Louise auf dem Programm stehen. «Jeder ist froh, dass endlich mal ein Rennen stattfindet, dass die Spannung endlich rauskommt. Für die Speed-Fahrerinnen gibt es danach ja wieder eine lange Pause bis Kanada. Deswegen gehen wir mit Freude ins Rennen.»

Karlheinz "Charly Pichler ist seit letzter Saison Trainer von Tina Weirather. (Foto: NV)

Zu Beginn der Woche konnte Weirather noch zwei Tage am Gletscher trainieren. Allerdings nicht am Rennhang. Der wurde wegen der doch prekären Schneesituation für die beiden Rennen geschont. Danach gab es noch mal eine Konditionseinheit für Tina in Liechtenstein. Und gestern den traditionellen Medientag vor dem Weltcupauftakt. «Das Training Anfang der Woche haben wir am Seitenjöchel gemacht. Da muss man den Bergbahnen Sölden ein super Kompliment machen. Sie haben da eine tolle Piste mit Wasser präpariert. Am Tag vor dem Rennen (heute, d. Red.) werden wir nur noch locker einfahren für Samstag», so Pichler. «Und nach den beiden Ski-Tagen war es auch gut, dass Tina noch mal nach Hause ging.»
Wetterkapriolen möglich
Eine Prognose für den Saisonstart will der langjährige ÖSV-Trainer aber nicht abgeben. «Das ist beim ersten Rennen einfach schwierig. Schliesslich fehlt der Vergleich mit den anderen Mädels. Durch die schwierige Schneesituation in diesem Jahr hat niemand volle Renndistanzen trainieren können.»
Ein Problem könnte morgen das Wetter machen. Vom Süden zieht eine Wolkenfront Richtung Norden. Pichler lacht: «Das wird sicher spannend. Aber vielleicht halten die Berge die Wolken ab. Ich gehe davon aus, dass das Rennen durchgeführt werden kann.»
Wäre für Weirather besser, wenn der Himmel blau ist und die Sonne scheint. Denn bei schlechten Sichtbedingungen tat sie sich in der Vergangenheit schwer. Für Pichler wäre das aber keine Ausrede. «Da hat sie keine Probleme mehr, das hat sie gut im Griff. Die Sicht ist ja für alle dieselbe und alle haben hoffentlich die gleiche Ausgangsposition.»
Ob es für Weirather in Sölden der einzige Riesenslalom der Saison bleiben wird, will Pichler nicht bestätigen. «Das ist noch offen. Wir legen uns da noch nicht fest. Erst einmal konzentrieren wir uns auf Sölden. Wie es danach im Riesen weitergeht, müssen wir schauen», so Pichler.

(js)

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