Die Leidenszeit für Berkay Sülüngöz ist vorbei. Samstag steht er erstmals in einem Pflichtspiel für den FC Vaduz auf dem Platz. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|25.10.2018 (Aktualisiert am 25.10.18 22:10)

Nach fünf Monaten: Sülüngöz gibt FCV-Debüt

Vaduz - Noch keine einzige Pflichtspielminute stand Neuzugang Berkay Sülüngöz (22) für den FC Vaduz auf dem Platz. Erst stoppte ihn ein Sehnenriss an der Fusssohle, dann Adduktorenprobleme. Doch am Wochenende wird es für den Innenverteidiger erstmals ernst – wenn auch nur in der 2. Mannschaft.

Die Leidenszeit für Berkay Sülüngöz ist vorbei. Samstag steht er erstmals in einem Pflichtspiel für den FC Vaduz auf dem Platz. (Foto: MZ)

Vaduz - Noch keine einzige Pflichtspielminute stand Neuzugang Berkay Sülüngöz (22) für den FC Vaduz auf dem Platz. Erst stoppte ihn ein Sehnenriss an der Fusssohle, dann Adduktorenprobleme. Doch am Wochenende wird es für den Innenverteidiger erstmals ernst – wenn auch nur in der 2. Mannschaft.

Seit rund drei Wochen steht Sülüngöz wieder mit seinen Kollegen auf dem Trainingsplatz des FC Vaduz. Logisch, dass er sich darüber mächtig freut. «Es fühlt sich nach fast fünf Monaten sehr gut an», strahlt er. «Man ist jetzt kein anderer Mensch – aber einfach fröhlicher. Und das Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen, ist einfach klasse.»
Für viele rund um den Rheinpark galt er als Fehleinkauf. Schliesslich kam er schon verletzt nach Vaduz. Das wurde von den Verantwortlichen aber in Kauf genommen. Das letzte Spiel machte der Neuzugang noch für seinen Ex-Verein Rapperswil-Jona. Am 18. Mai stand er gegen Neuchâtel Xamax in der Startformation. Damals musst er wegen des Risses der Sehne an der Fussohle nach einer Stunde verletzt runter, konnte seitdem nicht mehr spielen. «Das ist schon eine lange Zeit. Es wurde auch Zeit, dass ich endlich wieder spielen kann», erklärt er. «Aber ich fühle mich sehr gut, bin wieder zurück!»

Trainer Mario Frick sieht bei Sülüngöz grosses Potential. (Foto: MZ)

Nachdem der Solothurner in der Länderspielpause bei der 0:5-Testspielpleite gegen Wacker Innsbruck II schon 45 Minuten spielte, will FCV-Trainer Mario Frick (44) seinen Neuzugang erst einmal über 90 Minuten bei einem Pflichtspiel im Einsatz sehen. Deshalb wird Sülüngöz noch nicht im Kellerduell gegen Chiasso (Sonntag, 16 Uhr, Rheinpark-Stadion) im Kader dabei sein, sondern erst in der 2. Mannschaft auflaufen. Die spielt morgen in der 2. Liga beim FC Buchs (16 Uhr).
«Das Spiel gegen Chiasso kommt leider noch zu früh. Ich will, dass er erst einmal 90 Minuten auf dem Platz steht. Das habe ich mit ihm auch schon so abgesprochen», so Frick. «Aber für das Spiel in Lausanne kann er durchaus eine Alternative für uns sein.» Für den Youngster ist das Spiel in der 2. Mannschaft kein Problem. «Der Trainer entscheidet, ob und wo ich spiele.»
Grosse Qualitäten
Für «Rappi» machte er im Vorjahr 25 Challenge-League-Spiele, konnte einen Saisontreffer verbuchen. Das soll sich so schnell wie möglich vermehren. Eventuell schon kommende Woche beim Aufstiegsfavoriten in Lausanne. Denn Frick ist von den Qualitäten seines Abwehrspielers überzeugt. «Ich muss zugeben, dass ich ihn aus Rapperswil nicht kannte, ihn erstmal gegen Innsbruck im Spiel gesehen habe. Er wird ein wichtiger Spieler für uns», erklärt Frick. «Man sieht aber sofort die Qualitäten, die er hat. Er ist technisch sehr gut, kopfballstark, spielt einen guten langen Ball. Das kann man in den Trainings immer wieder sehen. Er hat einen eleganten Bewegungsablauf und da sieht man die Qualität. Allerdings fehlt noch der Spielrhythmus, deshalb ist es wichtig, dass er viele Spielminuten in der zweiten Mannschaft, eventuell in Lausanne und dann auch im Cup-Spiel gegen Balzers, bekommt.»

Warum sich Frick über die Rückkehr von Sülüngöz freut und wer dafür erneut auszufallen droht, lesen Sie in der Freitagsausgabe des "Volksblatt".

(js)

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