Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Das «Schuhmacher-Nägele-Haus» vor seiner Sanierung. (Foto: ZVG)
Vermischtes
Liechtenstein|13.10.2018

«Schuhmacher-Nägele-Hus»: Planken vergab Aufträge nicht gesetzeskonform

PLANKEN - An der Sanierung des «Schuhmacher-Nägele-Hauses» in Planken hat sich auch das Land beteiligt. Auf einen Teil der Subventionen muss die Gemeinde nun aber verzichten – weil Aufträge falsch vergeben wurden.  

Das «Schuhmacher-Nägele-Haus» vor seiner Sanierung. (Foto: ZVG)

PLANKEN - An der Sanierung des «Schuhmacher-Nägele-Hauses» in Planken hat sich auch das Land beteiligt. Auf einen Teil der Subventionen muss die Gemeinde nun aber verzichten – weil Aufträge falsch vergeben wurden.  

Seit 292 Jahren steht das «Schuhmacher-Nägele-Haus» im Zentrum von Planken – nachdem dessen letzte Bewohnerin Philomena Nägele gestorben war, kaufte die Gemeinde das mittlerweile denkmalgeschützte Gebäude und plante die Sanierung. Gemäss Kostenvoranschlag vom November 2016 sollte die Renovierung des 1726 erbauten Wohnhauses 1,5 Millionen Franken kosten, das Land subventioniert dieses Vorhaben mit etwa 187 000 Franken.

Auf einen Teil des Geldes muss die Gemeinde nun aber verzichten, wie aus einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes (VGH) vom 10. August hervorgeht. Die Richter bestätigten den entsprechenden Entscheid der Regierung vom 27. Februar 2018. Konkret geht es um 89 816.50 Franken, um welche die Subvention gekürzt wird. Auslöser war die Vergabe von Arbeiten an der Tragkonstruktion des Hauses sowie der Aussen- und Innenverkleidung. Dabei hat die Gemeinde gemäss Urteil das falsche Verfahren angewendet – und damit das Gesetz über das Öffentliche Auftragswesen (ÖAWG) «in schwerer Weise» verletzt.

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 9 Absätze und 556 Worte in diesem Plus-Artikel.
(df)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Vermischtes
Liechtenstein|gestern 18:03 (Aktualisiert gestern 18:06)
Siebenjährige bei tragischem Unfall in Flims verstorben

FLIMS - Ein siebenjähriges Mädchen ist am Pfingstmontag in Flims GR beim Spielen von einer umstürzenden Holzfigur getroffen worden, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte. Das Mädchen habe dabei schwere Verletzungen erlitten, an denen es verstarb.