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Martin Matter wurde am 11. September fristlos entlassen. Jetzt verklagt er seinen ehemaligen Arbeitgeber. (Foto: ZVG)
Wirtschaft
Liechtenstein|10.10.2018 (Aktualisiert am 10.10.18 07:27)

Ex-Chef Matter verklagt Radio L

VADUZ - Ex-Radio-Chef Matter macht seine Drohung wahr und verklagt den Sender. Gleichzeitig erklärt er sich zu einer aussergerichtlichen Einigung bereit.

Martin Matter wurde am 11. September fristlos entlassen. Jetzt verklagt er seinen ehemaligen Arbeitgeber. (Foto: ZVG)

VADUZ - Ex-Radio-Chef Matter macht seine Drohung wahr und verklagt den Sender. Gleichzeitig erklärt er sich zu einer aussergerichtlichen Einigung bereit.

Ex-Radio-L-Geschäftsführer Martin Matter verklagt seinen ehemaligen Arbeitgeber. Ende vergangener Woche habe er seine Klage beim Landgericht eingereicht, wie Matter am Dienstag auf «Volksblatt»-Anfrage erklärte.

Bereits am 11. September hatte ihn der Verwaltungsrat des Liechtensteiner Rundfunks (LRF) fristlos entlassen. Ungerechtfertigt, behauptet Matter. Deswegen fordert er nun die Lohnzahlungen ein, die ihm bei einer ordentlichen Kündigung unter Einhaltung der Kündigungsfrist zugestanden hätten. Konkret geht es also um sechs Monatslöhne, was im Falle von Matter 72 500 Franken entspricht.

Zusätzlich fordert er einen weiteren Betrag, den er nicht explizit benennen wollte. Auch die Klageschrift selbst legte Matter dem «Volksblatt» auf anraten seines Antwalts nicht vor.

Aussergerichtliche Einigung bevorzugt

Er betont jedoch, dass er auch zu einer aussergerichtlichen Einigung mit dem LRF bereit wäre. An einem langwirigen Verfahren sei er grundsätzlich nicht interessiert. «Ich will lediglich, dass sich der LRF an unseren Vertrag hält und sich nicht aus der Verantwortung stiehlt», so Matter.

Eine Anfrage an die Verwaltungsratspräsidentin des LRF blieb bis Dienstagabend unbeantwortet.

(ds)

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