Der neue Kunstrasen im Kleinfeld ist extrem glatt. Der FC Vaduz erwartet deshalb eine Rutschpartie. (Foto: SCK)
Sport
Liechtenstein|06.10.2018

FCV in Kriens: Angst vor einer Rutschpartie

Vaduz - Auswärtsspiel für den FCV beim Aufsteiger aus Kriens (heute, 17.30 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li). Mit einem Sieg bei den Innerschweizern kann Vaduz den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherstellen. Allerdings plagen FCV-Trainer Mario Frick (44) weiter grosse Verletzungssorgen. Und: Dazu kommt die Angst vor einer Rutschpartie im neuen Kleinfeld.

Der neue Kunstrasen im Kleinfeld ist extrem glatt. Der FC Vaduz erwartet deshalb eine Rutschpartie. (Foto: SCK)

Vaduz - Auswärtsspiel für den FCV beim Aufsteiger aus Kriens (heute, 17.30 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li). Mit einem Sieg bei den Innerschweizern kann Vaduz den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherstellen. Allerdings plagen FCV-Trainer Mario Frick (44) weiter grosse Verletzungssorgen. Und: Dazu kommt die Angst vor einer Rutschpartie im neuen Kleinfeld.

«Der Platz im neuen Stadion ist unwahrscheinlich rutschig», warnt Igor Tadic (31) vor dem Geläuf im schmucken Stadion unterhalb des Pilatus. «Ich habe mir das Match gegen Schaffhausen live vor Ort angesehen. Dauernd rutschten Spieler beider Mannschaften aus, lagen auf dem Kunstrasen. Vor allem bei Richtungswechseln ist das sehr gefährlich. Ich habe das Gefühl, dass man sich richtig konzentrieren muss, um nicht auszurutschen. Auch darauf müssen wir fokussiert sein.» Grund für die Rutschpartie ist der neue Kunstrasen im Kleinfeld. «Man muss vielleicht auch ein wenig spekulieren, darauf lauern, dass der Gegenspieler mal wegrutscht.»

FCV-Torjäger Igor Tadic will bei seinem Ex-Verein wieder treffen. (Foto: MZ)

Deswegen glaubt Tadic auch nicht an einen Vorteil für Kriens auf dem auch für sie neuen Untergrund. «Auch für den SCK ist es das zweite Spiel daheim auf Kunstrasen. Sie haben bisher auch immer auf normalem Rasen gespielt – wie wir auch. Deshalb ist das sicherlich kein Vorteil wie z. B. letzte Saison für Xamax oder jetzt für Wil oder Schaffhausen.»
Doch der Untergrund darf für Vaduz keine Ausrede sein. Schliesslich spielte die Mannschaft beim 0:0 in Wil richtig gut, hatte den Spitzenreiter der Challenge League ein ums andere Mal am Rande der Niederlage. Weiss auch Frick. «Wir haben in Wil richtig gut gespielt. Deswegen will ich auch gar nicht zu sehr auf den Kunstrasen eingehen.»
Was Frick aber beschäftigt, sind die lange Verletztenliste und die gesperrten Spieler. In Kriens muss der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft auf insgesamt acht Spieler verzichten. Neben den langzeitverletzten Puljic, Sülüngöz und Mikus fehlen weiterhin Bühler und Gajic sowie neu Coulibaly («Volksblatt» berichtete). Dazu die gelb-gesperrten Wieser und von Niederhäusern.
Frick von Popescu überzeugt
Heisst auch, dass Frick seine Verteidigung wieder umstellen muss. Muntwiler wird ins Team zurückkehren, daneben Giovanny Popescu (18) in die Mannschaft kommen. Im Training gefiel der Youngster aus der 2. Mannschaft Frick. Deshalb hätte er auch keine Sorgen ihn von Beginn an zu bringen. «Junge Spieler haben eine gewissen Unbekümmertheit. Das kann sich gut auf die Mannschaft auswirken», so Frick.

(js)

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