Gegen Aarau fehlte Maurice Brunner nicht viel zu seinem ersten Saisontreffer. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|03.10.2018

Stark als Mittelstürmer: Brunner bring Schwung

Vaduz - Die letzten beiden Spiele in Wil (0:0) und gegen Aarau (2:1) stand Maurice Brunner in der Startformation des FC Vaduz. Und der 27-Jährige war sowohl in Wil, als auch gegen Aarau der auffälligste FCV-Stürmer auf dem Platz.

 «Klar, will ich immer spielen. Deswegen bin ich froh, dass ich die letzten beiden Spiele von Beginn an ran durfte. Ich gebe mein Bestes, damit ich auch in Kriens wieder von Anfang an dabei bin», so Brunner. Er weiss aber auch, dass die Konkurrenz im Kader gross ist. «Wir haben einige Stürmer im Kader, die auf demselben Niveau sind. Deswegen bin ich mir auch nicht zu schade, auch mal einem Kollegen den Vortritt zu lassen.»

Gegen Aarau fehlte Maurice Brunner nicht viel zu seinem ersten Saisontreffer. (Foto: MZ)

Vaduz - Die letzten beiden Spiele in Wil (0:0) und gegen Aarau (2:1) stand Maurice Brunner in der Startformation des FC Vaduz. Und der 27-Jährige war sowohl in Wil, als auch gegen Aarau der auffälligste FCV-Stürmer auf dem Platz.

 «Klar, will ich immer spielen. Deswegen bin ich froh, dass ich die letzten beiden Spiele von Beginn an ran durfte. Ich gebe mein Bestes, damit ich auch in Kriens wieder von Anfang an dabei bin», so Brunner. Er weiss aber auch, dass die Konkurrenz im Kader gross ist. «Wir haben einige Stürmer im Kader, die auf demselben Niveau sind. Deswegen bin ich mir auch nicht zu schade, auch mal einem Kollegen den Vortritt zu lassen.»

Maurice Brunner hat Ball und gegnerisches Tor im Blick. (Foto: MZ)

Die rund zwei Jahre, die Brunner in Vaduz spielt, gleichen einer Achterbahnfahrt. Nach seinem Wechsel aus Biel im Sommer 2016 machte er in der Super-League-Abstiegssaison 25 Spiele für Vaduz, traf dabei vier Mal. In der Vorsaison warf ihn eine Sprunggelenksverletzung zurück, Brunner fehlte insgesamt 14 Spieltage lang. Und in der laufenden Spielzeit stand er auch erst vier Mal von Beginn an auf dem Feld. Ganze 360 Minuten waren das bisher in der Challenge League.
Nah dran am ersten Saisontor
Mit ein bisschen mehr Glück hätte der Züricher in der letzten Woche seine ersten Saisontreffer verbuchen können. In Wil stand ihm die Latte im Weg, gegen Aarau am Wochenende parierte Keeper Nikolic seinen Volley aus 16 Metern klasse – immerhin fiel durch die darauffolgende Ecke das 1:0 für Vaduz – sowie das Abwehrbein von Schindelholz. Letztlich fehlte einfach das nötige Quäntchen Glück für das Tor. «Das stimmt. Für mich ist es aber wichtig, dass ich überhaupt zu den Chancen komme. Mit ein bisschen mehr Glück hätte der Ball auch rein gehen können – vor allem bei der zweiten Chance gegen Aarau, als der Ball leicht abgefälscht wurde.»
Stark in der Sturmspitze
Besonders der Auftritt gegen Aarau macht Mut, dass Brunner wieder richtig in Form kommt. Als Sturmspitze war er beweglich, riss immer wieder Löcher und hatte, wie erwähnt, zwei sehr gute Möglichkeiten. «Ich habe in der Vergangenheit immer mal wieder als Mittelstürmer gespielt», erklärt Brunner seine «neue» Rolle, weg vom Flügel. «Dennoch war ich überrascht, rechnete nicht damit, dass ich in der Mitte spiele. Vor allem, wenn man andere starke Mittelstürmer im Kader hat. Und ein Igor Tadic zum Beispiel hat schon bewiesen, dass er in der Liga regelmässig seine Tore macht.»

Was Brunner unter anderem vom Spiel in Kriens am Samstag erwartet, lesen Sie in der Mittwochsausgabe des "Volksblatt".

(js)

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