Vaduz-Torwart Andreas Hirzel ist in der bisherigen Saison ein grosser Rückhalt. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|29.09.2018

FCV-Keeper Hirzel fordert Umschwung gegen Aarau

Vaduz - Nach dem ersten Punkt, beim 0:0 in Wil, soll nun der erste Sieg für den FC Vaduz unter seinem neuen Trainer Mario Frick (44) folgen. Und gegen den FC Aarau (Sonntag, 16 Uhr, Rheinpark-Stadion), das Schlusslicht der Challenge League, kann es auch kein anderes Ziel geben

Vaduz-Torwart Andreas Hirzel ist in der bisherigen Saison ein grosser Rückhalt. (Foto: MZ)

Vaduz - Nach dem ersten Punkt, beim 0:0 in Wil, soll nun der erste Sieg für den FC Vaduz unter seinem neuen Trainer Mario Frick (44) folgen. Und gegen den FC Aarau (Sonntag, 16 Uhr, Rheinpark-Stadion), das Schlusslicht der Challenge League, kann es auch kein anderes Ziel geben

Vor allem, da das Remis beim Spitzenreiter am Mittwochabend auch Selbstvertrauen gegeben hat. «Ich hoffe, dass das Spiel in Wil der Umschwung zum Guten war», so FCV-Torwart Andreas Hirzel (25), der in der Schlussphase mit zwei überragenden Paraden den Zähler fest hielt. «Sicher ist aber, dass das Schlüsselspiel für eine Wende jetzt gegen Aarau kommt. Wenn wir die drei Punkte bei uns behalten, kann uns das für die nächsten Wochen einen Push geben. Da können wir dann viel Kraft daraus ziehen und eine positive Serie starten. Wir werden alles geben, um das Spiel zu gewinnen.»

FCV-Trainer Mario Frick gehen die Innenverteidiger aus. (Foto: MZ)

Und das wäre auch extrem wichtig. Aarau schaffte am Dienstag gegen Schaffhausen den ersten Saisonsieg, liegt nur noch vier Zähler hinter Vaduz. Und kommt nach dem Sieg mit Rückenwind ins Rheinpark-Stadion. Hirzel: «Der Sieg hat Aarau viel Auftrieb gegeben und sie wollen den Rückstand auf uns so schnell wie möglich aufholen. Deswegen müssen wir von Beginn an parat sein.»
Es wird für Vaduz auf jeden Fall ein schweres Spiel. Denn in der Liga kann ja bekanntlich jeder jeden schlagen.
Doch nicht nur deswegen. Frick muss auf Mittelfeld-Stratege Milan Gajic (31) verzichten, der sich in Wil einen Bänderriss im rechten Knöchel zuzog und mindestens bis zum Spiel in Winterthur am 19. Oktober fehlen wird.


Dazu fällt gegen den dreimaligen Schweizer Meister fast die komplette Innenverteidigung aus. Neben den Langzeitverletzten Tomislav Puljic (35) und Berkay Sülüngöz (22) müssen auch Kapitän Philipp Muntwiler (31) nach seiner 4. Gelben Karte in Wil und Mario Bühler (26) mit Oberschenkelzerrung passen.

Wie Frick seine Sorgen in der Abwehr beheben will, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(js)

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