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Tina Weirather ist derzeit voll im Training auf die neue Saison. (Foto: Keystone)
Sport
Liechtenstein|27.09.2018

Weirathers Saisonziele: WM-Sieg und Super-G-Hattrick

Zermatt - Noch vier Wochen – dann geht endlich die Saison der alpinen Skifahrer mit dem Riesenslalom in Sölden wieder los. Auch für Superstar Tina Weirather (29). Und sie hat sich für die kommenden sechs Monate klare Ziele gesetzt: Zwei Titel sollen her!

Tina Weirather ist derzeit voll im Training auf die neue Saison. (Foto: Keystone)

Zermatt - Noch vier Wochen – dann geht endlich die Saison der alpinen Skifahrer mit dem Riesenslalom in Sölden wieder los. Auch für Superstar Tina Weirather (29). Und sie hat sich für die kommenden sechs Monate klare Ziele gesetzt: Zwei Titel sollen her!

Bei den letzten beiden Grossereignissen, der Ski-WM 2017 in St. Moritz und Olympia 2018 in Südkorea, konnte sich Weirather für ihre tollen Leistungen endlich mit Edelmetall belohnen. Silber gab es im Super-G von St. Moritz, in diesem Frühjahr beim Olympia-Super-G die Bronzemedaille. Jetzt soll bei der WM in Åre (SWE) im Februar der grosse Wurf gelingen und der Medaillensatz vervollständigt werden. «Die Goldmedaille fehlt mir noch. Deshalb ist ja klar, was mein Ziel bei der WM ist», erklärt die Planknerin mit einem gelösten Lachen. «Ich will in Åre ein Rennen gewinnen!»
Zweites grosses Ziel für Weirather im kommenden Winter ist die Verteidigung ihres Super-G-Gesamtweltcupsiegs. In den letzten beiden Saisons konnte sie jeweils die Wertung der zweitschnellsten Disziplin gewinnen. Nun soll der Hattrick her. «Ja, das ist das Ziel im Weltcup.»

Stolz präsentiert Tina Weirather ihre olympische Bronzemedaille. (Foto: Keystone)

Konzentration auf Speed-Rennen
Und damit wäre sie in einem elitären Kreis. Denn drei Mal in Folge zu gewinnen, schafften erst drei Läuferinnen. Und die haben auch den Rekord von Super-G-Kugeln hintereinander. Der steht bei vier Siegen in Serie von Katja Seizinger (GER, 1993-1996 und 1998) und Lindsey Vonn (USA, 2009-2012 und 2015), die beide insgesamt fünf Mal die Super-G-Kugel gewannen, sowie Carole Merle (FRA, 1989-1992).
Doch davor steht ein langer Winter, mit dem Auftakt oben auf dem Rettenbachferner am 27. Oktober. Ob Weirather da allerdings an den Start gehen wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. «Zu 90 Prozent werde ich fahren. Allerdings nur dann, wenn ich auch in Form bin. Riesenslalom habe ich in Chile und zurück in Europa bisher noch nicht so viel trainiert. Es waren bislang nur drei Tage. Das ist eindeutig zu wenig», erklärt sie. «Mein Hauptziel ist, die Speed-Rennen zu gewinnen. Da sind meine Chancen viel höher als im ‹Riesen› und ich wollte nicht, dass das unter zu viel Riesenslalomtraining leidet.»

«Sölden tut mir gut»
Dennoch würde sie gerne in Sölden an den Start gehen. Denn sie sieht es als «beste Vorbereitung» für die gesamte Saison. «Sölden tut mir extrem gut – auch für die Speed-Disziplinen. Denn man ist den ganzen Oktober schon voll auf das Rennen fokusiert und in der Rennvorbereitung. Zudem ist man auf den steilen, eisigen Hängen in der Vorbereitung. Das bringt mir technisch sehr viel. Deshalb ist es schon das Ziel.»
Bis zum 2. Oktober ist Weirather nun erneut in Zermatt zum Training mit dem Schweizer Damenteam. Dann wird in drei Zweierblöcken Abfahrt, Super-G und Riesenslalom geübt.

(js)

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