Mario Frick im Gespräch mit FCV-Kapitän Philipp Muntwiler. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|22.09.2018

Fricks FCV-Premiere: Mit breiter Brust gegen Winti

Vaduz - Jetzt gilt es für den FC Vaduz. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Bei der Premiere von Mario Frick (44) als neuer Chefcoach gegen den FC Winterthur (Sonntag, 16 Uhr, Rheinpark-Stadion) müssen die Residenzler zurück in die Siegesspur finden.

Mario Frick im Gespräch mit FCV-Kapitän Philipp Muntwiler. (Foto: MZ)

Vaduz - Jetzt gilt es für den FC Vaduz. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Bei der Premiere von Mario Frick (44) als neuer Chefcoach gegen den FC Winterthur (Sonntag, 16 Uhr, Rheinpark-Stadion) müssen die Residenzler zurück in die Siegesspur finden.

Die Mannschaft hört dem neuen Chef genau zu. (Foto: MZ)

Die Ära Vrabec ist beim FCV endgültig abgehakt. Denn am Sonntag steht Frick, Liechtensteins Rekordtorschütze im Nationalteam (16 Treffer), erstmals als Verantwortlicher an der Linie. Seit Montag schaute er im Training ganz genau hin, vermittelte der Mannschaft aber auch wieder Spielfreude und Leichtigkeit. Das müssen die Spieler nun in der Partie gegen Winterthur umsetzen.
«Mutig sein, sich etwas zutrauen» forderte Frick bei seinen Trainingsansprachen immer wieder von seiner neuen Truppe. «Wenn ein Spieler mutig ist, aber einen Fehler macht, bin ich der Letzte, der ihn dafür anmotzt», erklärte Frick schon nach seiner ersten Einheit im Kreis der Mannschaft.
Leidenschaft und Aggresivität
Dabei war vor allem der Montag, als er erstmals als Coach auf dem Platz stand, ziemlich «surreal». «Neu in eine Gruppe zu kommen, kannte ichbisher nur als Spieler, wenn ich den Verein wechselte. Aber ich habe mich in unserem Straff und mit der Mannschaft gleich wohlgefühlt.»
Für sein Premierenspiel als Vaduz-Trainer wird Frick seine Jungs mit «viel Leidenschaft, Mentalität, Laufbereitschaft und Aggressivität» auf Winterthur loslassen. «Es wird eine interessante Affiche und eine Herausforderung. Wir wollen eine gute Vorstellung bieten und drei Punkte holen. Fussball ist ein komplexes Spiel. Deswegen wollen wir alles dafür tun, dass wir am Ende das Spiel gewinnen.»
Natürlich hat sich Frick nicht nur mit der eigenen Mannschaft, sondern auch mit dem Gegner befasst. Was ihm dabei besonders auffiel, ist, dass Winterthur eine sehr kompakte Einheit auf dem Platz darstellt und sie ihre Qualitäten im Umschaltspiel und bei Standards haben. «Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, und mit dem neuen Schwung bei uns im Team hoffe ich, dass wir letztlich das bessere Ende haben.»

Immer wieder unterbrach Mario Frick die Übungsein­heiten, erklärte seinen Spielern, wie es besser geht. (Foto: MZ)

Mittelfeld-Spieler Marco Mathys (31) bestätigt, dass der Trainerwechsel den berühmten neuen Schwung und die Stimmung zurückgebracht hat. Und er war über die lange Ligapause froh. «Gegen Rapperswil und Kriens sind wir in eine Negativspirale reingeraten. Deshalb hat die Pause gutgetan. Jeder konnte sich im Training Selbstvertrauen holen – und das wollen wir gegen Winterthur zeigen», so Mathys.

Was für Frick aber sehr schwierig wird, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(js)

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