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Liechtenstein|17.09.2018 (Aktualisiert am 17.09.18 09:33)

Wohlwend: Der Fall eines «Heilers»

Rüdiger Wohlwend liess sich von einer Patientin oral befriedigen und ist deswegen rechtskräftig verurteilt. Weil er noch immer als «Heiler» praktiziert, berichtete Ende August der «Beobachter». Jetzt gerät sein Leben aus den Fugen.

Symbolfoto: SSI

Rüdiger Wohlwend liess sich von einer Patientin oral befriedigen und ist deswegen rechtskräftig verurteilt. Weil er noch immer als «Heiler» praktiziert, berichtete Ende August der «Beobachter». Jetzt gerät sein Leben aus den Fugen.

Rüdiger Wohlwend hat eine Gewerbebewilligung für «geistiges Heilen». Die vermeintlich Unheilbaren sind seine Patienten.

2014 kam das Landgericht in einem nicht öffentlichen Prozess zum Schluss, dass er seine Position gegenüber einer Patientin missbraucht habe. Wohlwend liess sich von ihr mehrfach oral befriedigen, obwohl er wusste, dass sie sich von ihm abhängig fühlte. Zwischen 1996 und 2010 war sie bei ihm in Behandlung, wobei die sexuellen Kontakte nicht über die gesamte Behandlungszeit andauerten. Anzeige erstattete die Patientin erst 2014, nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert worden war. Im Frühjahr 2018 ist sie daran verstorben.

Familie distanziert sich

Wohlwend geht nach wie vor seinem Beruf nach und lebte unbehelligt in Liechtenstein. Doch jetzt ist alles anders.

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(ds)

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