Neuzugang Christopher Drazan setzt sich dynamisch durch. (Foto: FH)
Sport
Liechtenstein|14.09.2018 (Aktualisiert am 14.09.18 21:14)

Drazan will mit Vaduz nach der Pause durchstarten

Vaduz - Er spielte am Betzenberg in Kaiserslautern vor 50000 Zuschauern, kickte bei Österreichs Rekordmeister Rapid Wien im legendären "St. Hanappi" und drei Mal für Österreichs Nationalmannschaft vor grosser Kullisse. Seit Sommer ist Christopher Drazan (27) beim FC Vaduz unter Vertrag – und vermisst die Zuschauermengen im Stadion.

Neuzugang Christopher Drazan setzt sich dynamisch durch. (Foto: FH)

Vaduz - Er spielte am Betzenberg in Kaiserslautern vor 50000 Zuschauern, kickte bei Österreichs Rekordmeister Rapid Wien im legendären "St. Hanappi" und drei Mal für Österreichs Nationalmannschaft vor grosser Kullisse. Seit Sommer ist Christopher Drazan (27) beim FC Vaduz unter Vertrag – und vermisst die Zuschauermengen im Stadion.

An die etwas ruhigere Stadionathmosphäre konnte er sich schon in der letzten Saison bei Austria Lustenau "gewöhnen". Denn auch beim Vorarlberger Zweitligisten pendelt die Zuschauerzahl zwischen 2000 und 2500 Besuchern. "Logisch will man als Spieler vor vielen Zuschauern auflaufen. Ich hoffe, wenn wir wieder besser spielen und unsere Leistung abrufen, dass dann auch mehr Fans ins Rheinpark-Stadion kommen", schaut der gebürtige Wiener positiv nach vorne. "Wir müssen einfach guten Fussball spielen, dann kommen auch die Zuschauer."

Blick optimistisch in die Zukunft beim FCV: Christopher Drazan (27). (Foto: MZ)

Wieder aufwärts soll es natürlich in der Liga gehen. Nach einem starken Saisonstart in der Europa-League-Qualifikation mit dem Aussschalten des 26-fachen bulgarischen Meisters, Lewski Sofia, und dem unglücklichen Scheitern gegen Zalgiris Vilnius, kam man in der Liga nie richtig in Schwung. Sieg in Chiasso, Pleiten gegen Lausanne und in Schaffhausen, Sieg gegen Genf, Pleite in Rapperswil und zuletzt ein schwaches 2:2 gegen Aufsteiger Kriens. Anschliessend trennten sich Vaduz und Coach Roland Vrabec (44).
"Leider haben wir nach dem guten Beginn in der Europa-League-Quali, wo wir ja gegen Sofia auch weitergekommen sind, und dem Auftaktspiel in Chiasso den Faden verloren. Wir sind in der Liga in einen Negativlauf gekommen. Warum, weiss ich auch nicht genau", analysiert er.
Doch das ist für ihn vergessen. Drazan blickt nur noch nach vorne. Vor allem, da man beim FCV die Länderspielpause unter Interimscoach Thomas Stickroth (53) nutzte, um der Mannschaft wieder Frische und Kraft zu geben. Und vor allem wieder Spass in die Truppe gebracht hat. Drazan: "Jetzt geht es in eine andere Richtung als zuletzt."

Mehr über Drazan und was Ex-FCV-Präsident Albin Johann passierte, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(js)

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