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Neuerliche Negativ-Schlagzeilen beim Landessender: Regierungsrat Daniel Risch soll dem Parlament Rede und Antwort stehen. (Archivfoto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|12.09.2018 (Aktualisiert am 13.09.18 09:29)

Radio L: FBP will Risch im Landtag befragen

VADUZ - Wie rechtfertigt der zuständige Minister Daniel Risch die erneuten Zerwürfnisse bei Radio L? Um dies zu klären, beantragt die FBP für den Oktober-Landtag ein Zusatztraktandum.

Neuerliche Negativ-Schlagzeilen beim Landessender: Regierungsrat Daniel Risch soll dem Parlament Rede und Antwort stehen. (Archivfoto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Wie rechtfertigt der zuständige Minister Daniel Risch die erneuten Zerwürfnisse bei Radio L? Um dies zu klären, beantragt die FBP für den Oktober-Landtag ein Zusatztraktandum.

Die Landtagsfraktion der Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP) beobachte die jüngsten Entwicklungen rund um die fristlose Entlassung des Radio-Geschäftsführers Martin Matter mit grosser Sorge. Das schreibt sie in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Daher will die Bürgerpartei im Oktober-Landtag "eine Reihe von Fragen" zum Landessender diskutieren. "Nach verschiedenen Nachtragskrediten, dem voraussichtlich erneut schlechten Jahresergebnis und dem Ausscheiden des langjährigen Chefredakteurs Martin Frommelt ist die Entlassung Matters nur ein weiterer Baustein in einer langen Reihe unguter Ereignisse", heisst es in der Mitteilung.

Die FBP-Fraktion fordert, dass die Frage nach der politischen Verantwortung bzw. der "Wahrnehmung der Oberaufsicht durch das zuständige Regierungsmitglied Daniel Risch" geklärt wird. "Dies umso mehr, als im Rahmen der Budget-Debatte von kommendem November der Landtag grundsätzlich über die Zukunft von Radio Liechtenstein entscheiden wird müssen."

(red/pd)

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