Im Hinspiel vergangenes Jahr musste sich die FL-Truppe im Rheinpark-Stadion mit 0:2 geschlagen geben. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|11.09.2018

Duell gegen den «grossen Bruder»

BIEL - Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Wales wartet auf Liechtensteins U21-Nationalmannschaft am Dienstag das nächste EM-Qualifikationsspiel. Dabei kommes die FL-Nachwuchsspieler in der Tissot Arena in Biel mit den Nachbarn aus der Schweiz zu tun (18.30 Uhr). Trainer Heinz Fuchsbichler hofft, dass seine Mannschaft an die Leistung in der 2. Halbzeit gegen Wales anknüpfen kann, sagt aber auch, dass mit der Schweiz «ein ganz starker Gegner» wartet.

Im Hinspiel vergangenes Jahr musste sich die FL-Truppe im Rheinpark-Stadion mit 0:2 geschlagen geben. (Foto: MZ)

BIEL - Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Wales wartet auf Liechtensteins U21-Nationalmannschaft am Dienstag das nächste EM-Qualifikationsspiel. Dabei kommes die FL-Nachwuchsspieler in der Tissot Arena in Biel mit den Nachbarn aus der Schweiz zu tun (18.30 Uhr). Trainer Heinz Fuchsbichler hofft, dass seine Mannschaft an die Leistung in der 2. Halbzeit gegen Wales anknüpfen kann, sagt aber auch, dass mit der Schweiz «ein ganz starker Gegner» wartet.

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Holt sich Liechtensteins U21 gegen die Schweiz den ersten Zähler?

Viel fehlte nicht und Liechtensteins U21-Nationalteam wäre am Freitag gegen Wales beinahe der erste Punktgewinn in der laufenden EM-Qualifikation gelungen. Nachdem die heimischen Akteure nach gut 20 Minuten bereits mit 0:2 zurück lagen, fand man in der Folge immer besser in die Partie. Lukas Graber sorgte dann gut eine Viertelstunde vor Spielende für den Anschlusstreffer. Das nötige Quäntchen Glück, um aus Wales einen Punkt mitzunehmen, fehlte dem FL-Team aber. In der 95. Minute war es nämlich Aaron Salanovic, der einen Kopfball an die Querlatte setzte - Zentimeter waren es, die zum 2:2-Ausgleich gefehlt hatten. Trainer Heinz Fuchsbichler zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft aber sehr zufrieden.

«Es ist natürlich schade, dass wir am Ende nicht belohnt wurden. Aber die junge Mannschaft hat wirklich alles gegeben und gekämpft – da bin ich schon stolz. «In der ersten Halbzeit war uns Wales schon klar überlegen und wir hatten Glück, dass wir nicht höher zurücklagen. Aber umso länger die Partie dauerte, umso besser haben wir reingefunden.»

U21-Trainer Heinz Fuchsbichler
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Imp­res­sionen vom Hinspiel im Oktober 2017. Damals liefen auch noch die beiden A-Nationalspieler Aron Sele und Livio Meier am Start. (Fotos: MZ)


«Müssen uns voll reinhängen»

In der Tissot Arena in Biel bekommen es die heimischen Nachwuchsspieler heute Dienstag um 18.30 Uhr mit der Schweiz zu tun. Und wie Trainer Heinz Fuchsbichler sagt, wolle man an die zweite Halbzeit aus dem Wales-Spiel anknüpfen. Für die Nachbarn setzte es am Freitag beim Leader aus Bosnien eine 0:3-Niederlage ab. Damit haben die Schweizer zwei Runden vor Schluss keine Chance mehr auf den 2. Rang, den man für die Play-off-Spiele hätte erreichen müssen, vorzustossen.


«Einfach wird das sicher nicht, denn die Schweiz hat eine starke Mannschaft. Dass die EM-Quali für sie gelaufen ist, könnte uns in die Karten spielen. Dennoch müssen wir uns wieder voll reinhängen, sonst kann es auch schnell ganz anders aussehen», so Fuchsbichler.


Spielplan und Tabelle

Die nächsten Spiele (Dienstag, 11. September)

  • Schweiz – Liechtenstein, 18.30 Uhr
  • Rumänien – Bosnien, 18.00 Uhr
  • Wales – Portugal, 19.00 Uhr

Am Freitag spielten

  • Wales – Liechtenstein, 2:1
  • Bosnien – Schweiz, 3:0
  • Portugal – Rumänien, 1:2


Die Tabelle

1. Bosnien-Herzegowina, 8 Spiele/18 Punkte
2. Rumänien, 7/15
3. Portugal, 7/13
4. Wales, 7/10
5. Schweiz, 8/7
6. Liechtenstein 7/0

(mm)

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