Wie viel Gäste bislang den Lihga-Eingang passierten, wollten die Veranstalter nicht verraten. (Foto: Paul Trummer)
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Liechtenstein|07.09.2018 (Aktualisiert am 07.09.18 21:15)

Zu viel Konkurrenz: Lihga sucht für 2020 ein neues Datum

SCHAAN - Die 22. Liechtensteinische Industrie-, Handels- und Gewerbeausstellung geht am Samstag zu Ende. Bereits am Freitag zogen die Verantwortlichen ihr Fazit - allerdings nur auf emotionaler Ebene.

Wie viel Gäste bislang den Lihga-Eingang passierten, wollten die Veranstalter nicht verraten. (Foto: Paul Trummer)

SCHAAN - Die 22. Liechtensteinische Industrie-, Handels- und Gewerbeausstellung geht am Samstag zu Ende. Bereits am Freitag zogen die Verantwortlichen ihr Fazit - allerdings nur auf emotionaler Ebene.

Im Jahr 2020 wird die Lihga wohl an einem anderen Datum stattfinden als wie bisher Anfang September. Dies, weil das Datum ansonsten immer mit dem September-Landtag und der Dornbirn-Messe kollidiert. «Und manchmal auch mit dem Sommer», sagte Lihga-Ko-Veranstalter Georges Lüchinger am Freitag im «Natürlig Mura»-Zelt.

Ansonsten gab es an der einberufenen «Pressekonferenz» keine Neuigkeiten. Mit vorläufigen Besucherzahlen wollten die Veranstalter auch auf Nachfrage nicht herausrücken. Immerhin Wirtschaftskammerpräsident Rainer Ritter meinte zwar, er habe das Gefühl es werde eine «Rekordlihga». Lüchinger gab sich hingegen zurückhaltender und betonte mehrfach, dass es nicht um die Quantität, sondern die Qualität gehe.

Vaduz schenkt der Familienhilfe ein Auto

Die Präsidentin der Familienhilfe Ingrid Frommelt - die Familienhilfe durfte dieses Jahr gratis an der Messe ausstellen - bedankte sich noch für das Elektroauto, das die Gemeinde Vaduz der Organisation anlässlich des Lihga-Auftritts geschenkt hat.

Erbprinz Alois fand ebenfalls lobende Worte für die Ausstellung, wie in einem kurzen Video auf der Lihga-Facebookseite zu sehen ist.

Und auch die restlichen Anwesenden dankten und lobten sich gegenseitig.

Der Maurer Vorsteher Freddy Kaiser war mit dem Auftritt Maurens als Gastgemeinde hochzufrieden: «Ich glaube alle Einwohner aus Mauren-Schaanwald waren in Schaan.»

Der Vaduzer Bürgermeister Ewald Ospelt versprach, für 2020 einen mindestens gleichwertigen, «wenn nicht sogar einen eines Hauptorts würdigen», Auftritt hinzulegen. Vaduz wird nämlich bei der nächsten Lihga-Ausgabe Gastgemeinde sein, wie das «Volksblatt» bereits im Sommer 2017 berichtete.

Smart-Shuttle streikte kurzzeitig

Das vor Lihga-Start viel beschriebene Smart-Shuttle wurde im "Natürlig Mura"-Zelt nicht thematisiert. Wie LIEmobil-Chef Jürgen Frick jedoch auf "Volksblatt"-Anfrage verriet, sei der selbstfahrende Mini-Bus rege genutzt worden. Auch das Feedback der Fahrgäste, das via Smiley-Buzzer registriert wurde sei positiv ausgefallen. Detaillierte Angaben zu Fahrten, Fahrgastzahlen und Zufriedenheit werde man nach dem Ende der Messe veröffentlichen.

Kleiner Wermutstropfen: Störungen am Sensor des autonomen Shuttles sorgten am Donnerstag und Freitag kurzzeitig für Ausfälle. "Der Fehler konnte aber vor Ort behoben werden", so Jürgen Frick.

(ds)

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