Während Vaduz gegen Lausanne mit 0:1 verlor, holte sich Kriens einen Punkt gegen die Westschweizer. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|01.09.2018

«Zielstrebig und nicht zögerlich»

VADUZ - Ein Selbstläufer wird das Duell für Vaduz gegen den Aufsteiger Kriens nicht – in der Tabelle stehen die Luzerner gar vor den Residenzlern. Dennoch fordert Roland Vrabec im sechsten Meisterschaftsspiel am Sonntag (16 Uhr) von seiner Mannschaft den nächsten Sieg.

Während Vaduz gegen Lausanne mit 0:1 verlor, holte sich Kriens einen Punkt gegen die Westschweizer. (Foto: MZ)

VADUZ - Ein Selbstläufer wird das Duell für Vaduz gegen den Aufsteiger Kriens nicht – in der Tabelle stehen die Luzerner gar vor den Residenzlern. Dennoch fordert Roland Vrabec im sechsten Meisterschaftsspiel am Sonntag (16 Uhr) von seiner Mannschaft den nächsten Sieg.

So langsam wäre es wieder mal Zeit für einen FCV-Sieg, vor allem nach der vermeidbaren Niederlage gegen Rapperswil-Jona (1:2) vergangene Woche. Das sieht auch Trainer Roland Vrabec so, der an der gestrigen Pressekonferenz meinte: «Wir haben klar mehr Qualität als Kriens, allerdings müssen wir das auch fix auf den Platz bringen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir den Sieg holen können.» Zuletzt ist dies dem FCV, der nach fünf Spieltagen mit sechs Punkten lediglich auf Platz acht in der Tabelle steht, nicht gelungen. Vrabec sprach nach dem Rapperswil-Spiel von einer «harmlosen Offensive und viel zuwenig Torchancen». Man hatte zwar mehr Ballbesitz, wirklich Torgefahr sei dabei aber nicht aufgekommen.

Mit dem Auftritt in Rapperswil war Trainer Roland Vrabec nicht zufrieden. (Foto: MZ)

Der Überraschungs-Aufsteiger

Viel Ballbesitz wird es für die FCV-Akteure wohl auch am Sonntag im dritten Heimspiel dieser Saison gegen Aufsteiger Kriens geben. Vrabec spricht von einer Mannschaft, die «sich vor allem auf eine gute Defensivleistung konzentriert und auf Konter lauert.» Und mit dieser Taktik hat das Team vom 40-jährigen Schweizer Bruno Berner diese Saison schon einige favorisierte Mannschaften überrascht. Nach fünf Runden mussten sich die Krienser nämlich erst einmal geschlagen geben (Rapperswil 1:4).

Geduld ist gefragt

Nicht nur nach der bitteren Pleite gegen «Rappi» würde dem FCV ein Sieg gut tun, auch hinsichtlich der anstehenden Länderspielpause wären drei Punkte erstrebenswert. «Wir wollen die drei Punkte», sagt Vrabec, mahnt seine Akteure aber auch davor, den Sieg nicht auf Biegen und Brechen zu erzwingen.

 «Geduld ist gefragt. Ein frühes Tor würde uns natürlich in die Karten spielen, doch wichtiger ist, dass wir zielstrebig und nicht zögerlich auftreten – dann liegt sicher was drin.»

Roland Vrabec
(mm)

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