Nach dem bitteren 1:4 in Schaffhausen tut der FCV gut daran, eine Reaktion zu zeigen. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|11.08.2018 (Aktualisiert am 17.08.18 13:09)

Ausgeruhter FCV will die nächsten Zähler

VADUZ - Erstmals seit vier Wochen konnte der FC Vaduz wieder eine reguläre Trainingswoche durchführen. «Ausgeruht und mit der nötigen Frische», wie Trainer Vrabec sagt, will man nun am Sonntag gegen Servette Genf (16 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li) wieder punkten.

Nach dem bitteren 1:4 in Schaffhausen tut der FCV gut daran, eine Reaktion zu zeigen. (Foto: MZ)

VADUZ - Erstmals seit vier Wochen konnte der FC Vaduz wieder eine reguläre Trainingswoche durchführen. «Ausgeruht und mit der nötigen Frische», wie Trainer Vrabec sagt, will man nun am Sonntag gegen Servette Genf (16 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li) wieder punkten.

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Kehrt der FCV gegen Servette zurück auf die Siegerstrasse?

Die letzten Wochen mit der Doppelbelastung von Meisterschaft und Europa-League-Qualifikation haben beim FC Vaduz Spuren hinterlassen. Diese Erschöpfung und Müdigkeit, die sich in den FCV-Reihen breitmachte, gipfelte schlussendlich in der klaren 1:4-Pleite vergangene Woche in Schaffhausen.

«Wir waren kaputt und waren körperlich und mental müder als wir gedacht hatten»,

Trainer Roland Vrabec

 Auch Mittelfeldakteur Gabriel Lüchinger sprach von einem «brutalen Rhythmus», den das Team gehen musste. Gut nun, dass die FCV-Akteure erstmals nach der dreiwöchingen Vorbereitung wieder eine ganze Woche Zeit hatten, sich von den Strapazen zu erholen. «Das ist ein riesiger Unterschied», sagt auch Vrabec. Die lockere Einheit am Montag und der freie Tag am Dienstag hätte allen Spielern sehr gut getan.

Ein Eis an der Beacharena in Vaduz durfte da natürlich nicht fehlen.

Ein schwer einschätzbarer Gegner

Bereit für das nächste Duell ist auch Mittelfeldspieler Gabriel Lüchinger. Durch «die normale Trainingswoche», wie er sie nannte, «sind wir im körperlichen Bereich sicher viel besser eingestellt, als gegen Schaffhausen.» Den «einen Schritt» den man vor einer Woche bei heissen Temperaturen am Oberrhein zu spät gewesen sei, dürfe es gegen Servette nicht mehr geben. Er selbst erwartet ein ausgeglichenes Spiel gegen die Westschweizer – ähnlich also wie in der letzten Saison: In vier Duellen konnte Vaduz zwei knappe Siege einfahren. Daneben gab es ein 1:1-Unentschieden und eine 0:2-Niederlage.


Wie stark der Traditionsclub aus der französischen Schweiz allerdings ist, sei wie Trainer Vrabec sagt «zu diesem Zeitpunkt noch schwer einzuschätzen». Fünf Spieler stehen bei den Genfern auf der Verletztenliste, bei zwei weiteren Akteuren ist ein Einsatz fraglich. «Und dass sind durchaus Spieler, die den Unterschied machen können. Ich denke wenn Servette vollständig ist, gehören sie neben Lausanne auf jeden Fall zu den Anwärtern auf den Titel», so der FCV Coach.

Nicht nur gegen Schaf­fhausen, auch schon gegen Zalgiris Vilnius verzweifelteTrainer Roland Vrabec beinahe auf der Trainerbank. (Foto: MZ)

Wissenswertes zum Spiel

  • Servette spielt das 4. Spiel in Folge auswärts, da im Stade de Genève ein neuer Rasen verlegt wird.
  • Genfs Goali Frick hielt in 3 Spielen seinen Kasten zwei mal rein.
  • Die beiden Teams duellierten sich bisher nur auf Challenge-League-Stufe. Mit einem Sieg würde Vaduz die Bilanz zu seinen Gunsten wenden. Derzeit haben beide Teams 7 Siege errungen und trennten sich 3 mal unentschieden.


Resultate der letzten Duelle
5. Mai. 2018 Servette – Vaduz, 0:1
5. Mär. 2018 Vaduz – Servette, 2:1
13. Okt. 2017 Servette – Vaduz, 2:0
30. Jul. 2017 Vaduz – Servette, 1:1
28. Apr. 2014 Vaduz – Servette, 2:0

Mehr Infos zum Spiel Vaduz – Servette auf Twitter/Instagram via Hashtag #LiveFCV sowie im Liveticker auf www.volksblatt.li

(mm)

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