Im Hinspiel in Litauen gab es eine knappe 0:1-Niederlage.(Foto. Keystone)
Sport
Liechtenstein|02.08.2018

«Die Frage ist, wer quält sich mehr»

VADUZ - Für den FC Vaduz geht es im heutigen Rückspiel der 2. Qualirunde der Europa League (Liveticker auf www.volksblatt.li) gegen Zalgiris Vilnius um den Verbleib auf der europäischen Bühne. Trotz Hypothek aus dem Hinspiel letzte Woche (0:1) ist die Chance intakt, auch die nächste Hürde zu meistern.

Im Hinspiel in Litauen gab es eine knappe 0:1-Niederlage.(Foto. Keystone)

VADUZ - Für den FC Vaduz geht es im heutigen Rückspiel der 2. Qualirunde der Europa League (Liveticker auf www.volksblatt.li) gegen Zalgiris Vilnius um den Verbleib auf der europäischen Bühne. Trotz Hypothek aus dem Hinspiel letzte Woche (0:1) ist die Chance intakt, auch die nächste Hürde zu meistern.

Ein Duell mit dem spanischen Topclub Sevilla FC in der 3. Europa-League-Qualirunde wollen sich weder die Akteure des FC Vaduz noch jene des litauischen Clubs Vilnius entgehen lassen. Dass es dabei eher um die Erfahrung, einmal gegen ein ganz grosses Team des europäischen Clubfussballs anzutreten, geht, als von einem wohl fast unmöglichen Überraschungssieg zu träumen, ist auch klar.


FCV-Coach Roland Vrabec hielt an der gestrigen Pressekonferenz dann auch fest, dass ein mögliches Aufeinandertreffen mit Sevilla – im Hinspiel setzten sich die Spanier gegen Ujpest Budapest mit 4:0 durch – sicher bei allen Akteuren, die auf dem Feld stehen, für eine «extra Portion Motivation» sorgen dürfte. «Für die Spieler wäre das ein Highlight und deshalb haben sie es auch sicher im Hinterkopf», fügt er an.

So sah die Anreise des FCV-Gegners Zalgiris Vilnius aus. Das erste Training absolvierten der litauische Club übrigens auf der Leitawis in Triesenberg.

Risiko und Zurückhaltung

Einen Schritt näher daran, sich in der 3. Qualifrunde mit dem fünfachen Europa-League-Sieger – von 2014 bis 2016 drei Mal in Folge – zu messen, ist Stand jetzt allerdings nicht der FCV, sondern der litauische Kontrahent. Doch bereits nach dem Hinspiel vergangene Woche sprach Vrabec von einer 50:50-Chance – und dass sein Team mit der richtigen Taktik und Einstellung den Rückstand aufholen kann, davon ist er noch immer überzeugt.

«Wichtig ist, dass wir ein ideales Gleichgewicht zwischen Risiko und Zurückhaltung finden. Es nützt nichts, wenn wir zu früh die Entscheidung suchen – wir müssen geduldig bleiben und, wenn sich dann die Möglichkeit bietet, zuschlagen.»

FCV-Trainer Roland Vrabec

Impressionen vom Hinspiel in Litauen.

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(mm)

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