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Liechtenstein|11.07.2018

ALV-Betrug: Strafmass von vier Jahren Haft bleibt bestehen

VADUZ -  Das Obergericht entschied am Dienstag über den Fall der wegen Hinterziehung von Arbeitslosengelder in Millionenhöhe verurteilte ehemaligen Amtsangestellten. Die Berufung änderte die  Situation  für die 64-Jährige jedoch nur minim.

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VADUZ -  Das Obergericht entschied am Dienstag über den Fall der wegen Hinterziehung von Arbeitslosengelder in Millionenhöhe verurteilte ehemaligen Amtsangestellten. Die Berufung änderte die  Situation  für die 64-Jährige jedoch nur minim.

Schlussendlich war es für die Verteidigung ein Erfolg von ein paar Franken – trotz umfassender Berufung. Die 64-Jährige, die sich aus gesundheitlichen Gründen von ihrem Anwalt entschuldigen liess, wehrte sich in zweiter Instanz gegen den Ablauf des Verfahrens sowie gegen die Rechtsauslegung des Landgerichtes. Laut Ersturteil hatte sie sich durch Täuschung zwischen 2003 und 2016 in 429 Fällen Überweisungen aus der Arbeitslosenversicherungskasse (ALV) erwirkt und sich so mindestens 2,77 Millionen Franken angeeignet. Das Urteil: Vier Jahre Haft wegen gewerbsmässigem, schweren Betrugs und Geldwäsche. Das Landgericht habe laut Verteidiger «Wunschvorstellungen» zur Urteilsfindung herangezogen. 

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(sa)

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